von: Johannes Jungilligens | 28.11.2014

Die Ausländer sind also doch was wert

Kollektive Erleichterung machte sich gestern in den sozialen Netzwerken breit, zumindest unter den als links der politischen Mitte einzuordnenden Menschen: Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung) belegt, dass Migrantinnen und Migranten dem Deutschen Staat mehr einbringen, als sie Kosten. 3300€ betrug die durchschnittliche Differenz zwischen erhaltenen Sozialleistungen und den eingezahlten Beiträgen.
(mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 19.04.2014

In einer perfekten Welt…: Bürgerbeteiligung und Transparenz

Der neue Vorstand stellt sich vor – jedes Mitglied mit einem Text zu einem Thema. Vorstellungsrunde im doppelten Sinne: Sich vorstellen und sich etwas vorstellen: „In einer perfekten Welt…“ – hier der Text von Johannes:

Utopien sind schön und vor allem im politischen Handeln als Fluchtpunkt beim Aufzeichnen konkreter Gedanken und realistischer Ideen unbedingt notwendig. An zu viel Utopie kann und wird man scheitern, aber ein paar Gedankenspiele sollen erlaubt sein.
Wie sähe also die perfekte Welt bezogen auf Bürgerbeteiligung und Transparenz aus? Um es vorweg zu nehmen: Es würden nicht alle Themen und Fragen in Volksentscheidenden behandelt, denn diese Utopie umfasst keineswegs eine perfekte Gesellschaft mit dazu notwendiger politischer Bildung und Politisierung der Gesellschaft. (mehr …)


von: Markus Lenzkes | 05.03.2014

Die bedrohliche Lage auf der Krim

Die „schärfste Krise Europas seit dem Mauerfall“ nennt Außenminister Frank-Walter Steinmeier die Situation auf der Krim.
Mag ja alles möglich sein, jedoch sei mir die Frage erlaubt, wieso die Lage auf der Krim so unheimlich gefährlich?
Ist sie es, weil der böse Russe „einfach so“ in ein „fremdes“ Land „einfällt“ oder ist sie es, weil der Russe genau das tut, was die Amerikaner schon immer getan haben? (mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 23.02.2014

Unsere Ideen für eine junges Mönchengladbach

Am 25. Mai diesen Jahres sind die Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, einen Oberbürgermeister sowie einen neuen Stadtrat und vier Bezirksvertretungen zu wählen. Unter den über 200.000 Wahlberechtigten sind auch viele Jugendliche und junge Erwachsene, für die wir ein entsprechendes attraktives, realistisches und stringent an den Grundprinzipien sozialdemokratischer Kommunalpolitik orientiertes Angebot im Wahlprogramm der SPD Mönchengladbach verankern wollen. Wir Jusos verstehen uns dabei sowohl als Sprachrohr der jungen Generation in die SPD hinein als auch als Teil eben jener Generation. Wir formulieren Ideen, Projekte und Ansprüche für und aus Sicht der unter 35-Jährigen unserer Stadt.

Dieser Text ist aus einem Antrag entstanden, den wir auf unserer letzten Mitgliederversammlung diskutiert und beschlossen haben. Er soll Grundlage für unsere Diskussion über das Programm der SPD Mönchengladbach zur Kommunalwahl im Mai sein und schlägt einen Bogen über die unterschiedlichen relevanten Themenfelder: (mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 26.11.2013

Ochzeit – Der Entwurf des Koalitionsvertrags

Der erste Entwurf zum Vertrag einer möglichen Großen Koalition wurde geleakt – und es bleiben viele Fragezeichen. Alles sieht mehr nach einer Ochzeit als nach einer vernünftigen Beziehung aus.

Nach erstem Überfliegen der noch titellosen 177 Seiten ist klar: Nicht nur der Feinschliff fehlt noch. Viele kursive oder in [eckige Klammern] gesetzte Textabschnitte, viele Hinweise à la „strittig“ oder „Vorschlag SPD“/“Vorschlag CDU/CSU“, viele konkurrierende Formulierungen aus verschiedenen Arbeitsgruppen – das Ding ist noch nicht fertig. Nach vier Wochen teilweise harten, teilweise eher kuscheligen Verhandlungen soll der Vertrag eigentlich schon diese Woche uns SPD-Mitgliedern vorgelegt werden, damit wir in der Wochen vom 06.-12. Dezember per Briefwahl darüber entscheiden können. Ob der Zeitrahmen passt? (mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 14.10.2013

Parteibuch

„Wieso tust du dir das eigentlich an?“

Nicht nur im Wahlkampf, auch sonst, wird man als Parteimitglied häufiger mit Fragen nach dem Hintergrund der scheinbar in den Augen Vieler absolut unsinnigen Parteizugehörigkeit konfrontiert. Also: Wieso tut man sich das eigentlich an? Weil man Überzeugungen und einen gewissen Wertekanon aufweist und in der Partei eine Möglichkeit sieht, diese sinnvoll zu kanalisieren und in konkrete Handlungen umzusetzen. Parteien (zumindest die SPD) haben dabei nicht die Rolle des Weihnachtsmanns, der alle Wünsche erfüllt: Sinnigerweise ist es eher so, das man sich der Partei anschließt, deren Ideen, Ideale und Grundsätze einen am ehesten repräsentieren. (mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 02.08.2013

Warum das bedingungslose Grundeinkommen uncool ist

In seinem Blog-Eintrag „Grundeinkommen – Bedingungslos?“ hat Vorstandskollege Bastian für die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens geworben und einige Gründe dafür ins Feld geführt.

Die Idee eine Grundeinkommens wird nicht erst seit ein paar Jahren vertreten, sondern taucht in der Geschichte immer wieder auf.  Das Konzept „Keine/r muss arbeite, jede/r kann“ in Verbindung mit einem garantierten Einkommen von ca. 1000€  kann aber nur in einer Generation so aufblühen, wie es das derzeit tut, die (zum Glück!) nie leiden musste. Eine Generation, der es immer in allen Belangen ziemlich gut ging, die in einem freien, friedlichen und vor allem wohlhabenden Europa aufgewachsen ist und für die jedes Ziel erreichbar schien – viele dieser absolut erhaltenswerten Eigenschaften des Lebens dieser Generation wurde durch Schulden finanziert, Schulden, die immer noch wachsen. (mehr …)


zum Seitenanfang
Datenschutz | Impressum | Kontakt

Copyright © 2017 Jusos Mönchengladbach - alle Rechte vorbehalten