von: Armin Möller | 17.10.2018

Hört die Signale!

Zurück in die Zukunft - wäre das schon eine Revolution? © Johannes Jungilligens/fotostock.jusos-mg.de

Am Sonntag, dem 14.10. wurde ein neuer bayrischer Landtag gewählt. Obwohl wir alle damit gerechnet haben, dass die SPD bei dieser Wahl einen kräftigen Denkzettel bekommen würde, war das Ergebnis von 9,6 Prozent schockierend. Denn erst zum zweiten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland erreichte die SPD bei einer Landtagswahl ein Ergebnis von unter 10 Prozent. Dies ist jedoch keineswegs ein Ausrutscher, sondern das Resultat einer langzeitigen sowie bundesweiten Entwicklung, welche spätestens mit der Agenda 2010 begann und in deren Kontext auch die Bundestagswahlen 2009 und 2017, sowie die verlorene Wahl im sozialdemokratischen Kernland Nordrhein-Westfalen vom 14. Mai 2017 stehen. Die traurige Wahrheit ist, dass die deutsche Sozialdemokratie sich in einer historischen Krise befindet und den Eindruck erweckt, sie wäre eine Totkranke, die langsam vor sich her stirbt: (mehr …)


von: Dennis Franke | 22.01.2018

Warum ich froh bin, SPD Mitglied zu sein

Die SPD hat ihre Baustellen haben. Aber alle dürfen die betreten! © Johannes Jungilligens/fotostock.jusos-mg.de

Liebe Genoss*innen,

ein paar Stunden sind vergangen seit das offizielle Ergebnis des außerordentlichen Parteitages verkündet wurde. Die Enttäuschung, die Wut, das Unverständnis über ein Ergebnis, welches dem langfristig denkenden Parteisympathisanten nicht begreiflicher werden will. Die SPD steigt in Verhandlungen zur GroKo ein. Schon wieder. Die Große Koalition hat im Vergleich zur letzten Bundestagswahl 14 Punkte verloren, wir haben böse auf die Nase bekommen und nicht wenige sehen uns als abgewählt. Der Wähler wünscht sich keine Fortsetzung der Großen Koalition, könnte man schlussfolgern. (mehr …)


von: Armin Möller | 02.12.2017

Mein erster Bundeskongress

Der Juso-Bundeskongress 2017 in Saarbrücken.

Am letzten Wochenende fand in Saarbrücken der Bundeskongress 2017 der Jusos statt. Voller Erwartungen fuhr ich gemeinsam mit Johannes zu meinem ersten „BuKo“.

Ich rechnete damit, dass auf dem BuKo vor allem konstruktiv und in einem Länder und Strömungen übergreifenden Konsenz gearbeitet werden würde, um nach dem Motto des BuKos „Hört die Signale“ ein gemeinsames und starkes Signal setzen zu können. Dass ich mit dieser Annahme von der Realität weit entfernt war, sollte ich bereits nach kurzer Teit und Anhand von drei Situationen erkennen: (mehr …)


von: Eva | 27.10.2016

Reise nach Jerusalem

Felsendom in Jerusalem

Jeder kennt das beliebte Kinderspiel „Reise nach Jerusalem“ (bei dem ich mich momentan vermehrt frage, warum genau es eigentlich so heißt). Eine Reise nach Jerusalem oder auch die Wanderung der Heiligen Drei Könige nach Bethlehem erscheint so unfassbar unrealistisch, historisch und logistisch weit weg, dass ich bis jetzt noch nicht fassen kann wirklich da gewesen zu sein – im Heiligen Land. (mehr …)


von: Juso-Vorstand 2016 | 21.10.2016

Unsere #LaKo16

#LaKo16 in Mönchengladbach

Am 08. und 09. Oktober fand die Landeskonferenz der NRW Jusos in Mönchengladbach statt. Es war ein Fest! Hier beschreibt unser Vorstand aus acht verschiedenen Perspektiven, wie wir den Höhepunkt des Juso-Jahres erlebt haben: (mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 06.08.2016

Hypokrisie und Hippokrates: Heilpraktikergesetz reformieren!

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser! © Sebastian Laumen/fotostock.jusos-mg.de

Als Heilpraktiker wird in Deutschland bezeichnet, wer die Heilkunde berufs- oder gewerbsmäßig ausübt, ohne als Arzt oder Psychologischer Psychotherapeut approbiert zu sein. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen dieser Tätigkeit und die Bedingungen, unter denen dies geschehen darf, sind im „Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung“ (kurz: „Heilpraktikergesetz“) aus dem Jahr 1939 festgelegt. In der zuletzt 2001 geänderten Version ist es damit seit seiner Einbringung durch den Reichsärzteführer Gerhard Wagner gültig. (mehr …)


von: Sarah Mohamed | 08.04.2016

2 Kreuzchen für die Jugend

Die Wahlberechtigten sollen immer jünger werden.

Schon Willy Brandt debattierte zu dem Thema „Die Jugend und die Politik“, indem er sich 1972 für die Senkung des aktiven Wahlrechts ab 21 auf 18 Jahren durchsetzen konnte. Kurz nach seiner Amtszeit als Regierungschef, begann die Ära „Schmidt“, die ebenfalls sehr prägend für die Geschichte des Wahlrechts war. Denn ab 1975 galt nun auch das passive Wahlrecht für die jungen Menschen ab 18.

Eine alte Debatte wurde von den Medien wieder ins Rampenlicht gedrückt: „Die Senkung des gesetzlichen Wahlalters auf 16 Jahre 2.0“. (mehr …)


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