von: Johannes Jungilligens | 19.04.2014

In einer perfekten Welt…: Bürgerbeteiligung und Transparenz

Der neue Vorstand stellt sich vor – jedes Mitglied mit einem Text zu einem Thema. Vorstellungsrunde im doppelten Sinne: Sich vorstellen und sich etwas vorstellen: „In einer perfekten Welt…“ – hier der Text von Johannes:

Utopien sind schön und vor allem im politischen Handeln als Fluchtpunkt beim Aufzeichnen konkreter Gedanken und realistischer Ideen unbedingt notwendig. An zu viel Utopie kann und wird man scheitern, aber ein paar Gedankenspiele sollen erlaubt sein.
Wie sähe also die perfekte Welt bezogen auf Bürgerbeteiligung und Transparenz aus? Um es vorweg zu nehmen: Es würden nicht alle Themen und Fragen in Volksentscheidenden behandelt, denn diese Utopie umfasst keineswegs eine perfekte Gesellschaft mit dazu notwendiger politischer Bildung und Politisierung der Gesellschaft. (mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 26.03.2014

Lucky Streik

Ich sitze fest. Komme nicht weiter – keine Straßenbahn, kein Bus in Sicht. Taxi? Zu teuer, ich bin Student! Eigenes Auto? Zu teuer, ich bin Student! Neben mir steht eine Frau, am Handy verzweifeln den morgigen Tag umorganisierend: Die KiTa ihres Kindes hat geschlossen.

Es wird gestreikt. Und ja: Es trifft (wie immer) die Falschen. Azubis und Studenten, die auf den ÖPNV angewiesen sind. Junge Familien, die auf die KiTa angewiesen sind. Menschen, die auf die kommunalen Ämter angewiesen sind. Aber ich finde es trotzdem gut, dass gestreikt wird. Trotz aller Unannehmlichkeiten, obwohl es mich nervt, nicht vom Fleck zu kommen und obwohl viele Menschen in NRW heute und morgen darunter leiden. Denn der Fakt, dass dieser Streik so nervt, zeigt, wie wichtig die Menschen sind, die dieser Tage ihre Arbeit niederlegen.  (mehr …)


von: Jeannine Peters | 07.03.2014

In einer perfekten Welt…Naturschutz, Tierrechte und Nachhaltigkeit

Der neue Vorstand stellt sich vor – jedes Mitglied mit einem Text zu einem Thema. Vorstellungsrunde im doppelten Sinne: Sich vorstellen und sich etwas vorstellen: „In einer perfekten Welt…“ – hier der Text von Jeannine:

In einer perfekten Welt würden Tierschutz und Umweltbewusstsein großgeschrieben werden. Das Bewusstsein für das, was der Mensch kauft und isst, wäre viel klarer. Wir würde darauf achten, wie viel Müll wir eigentlich produzieren und dies um einiges verringern, weniger Plastik, mehr Mehrwegflaschen zum Beispiel. Kein genverändertes Obst und Gemüse. Kein Fleisch das vollgestopft ist mit Antibiotika. Wir müssten keine Angst haben vor dem nächsten Reaktorunfall, oder davor, dass wieder irgendeine Tierart ausstirbt, weil wir Menschen den natürlichen Lebensraum der Tiere vernichten. (mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 23.02.2014

Unsere Ideen für eine junges Mönchengladbach

Am 25. Mai diesen Jahres sind die Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, einen Oberbürgermeister sowie einen neuen Stadtrat und vier Bezirksvertretungen zu wählen. Unter den über 200.000 Wahlberechtigten sind auch viele Jugendliche und junge Erwachsene, für die wir ein entsprechendes attraktives, realistisches und stringent an den Grundprinzipien sozialdemokratischer Kommunalpolitik orientiertes Angebot im Wahlprogramm der SPD Mönchengladbach verankern wollen. Wir Jusos verstehen uns dabei sowohl als Sprachrohr der jungen Generation in die SPD hinein als auch als Teil eben jener Generation. Wir formulieren Ideen, Projekte und Ansprüche für und aus Sicht der unter 35-Jährigen unserer Stadt.

Dieser Text ist aus einem Antrag entstanden, den wir auf unserer letzten Mitgliederversammlung diskutiert und beschlossen haben. Er soll Grundlage für unsere Diskussion über das Programm der SPD Mönchengladbach zur Kommunalwahl im Mai sein und schlägt einen Bogen über die unterschiedlichen relevanten Themenfelder: (mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 10.12.2013

Morgen irgendwie leben – Der #BuKo13

Der Bundeskongress 2013 liegt hinter uns und es gibt vieles zu berichten. Über Wahlen, über Debatten mit Sigmar Gabriel, über die allgemeine Stimmung – ich möchte mich hier aber ganz subjektiv auf einen Aspekt beziehen: Auf die durchschnittliche Juso-Realität und ihre Auswirkungen.

Disclaimer: Dies ist – hier noch mal dezidiert der Hinweis – nicht als Sichtweise der Jusos Mönchengladbach zu sehen, sondern als persönliche Eindruck von mir. Steht zwar oben rechts an jedem Blog-Artikel, trotzdem hier noch mal hervorgehoben.

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von: Johannes Jungilligens | 27.11.2013

I see a black door and I want to paint it red – Warum ich gegen den Koalitionsvertrag stimmen werde

Ich gebe zu: Das Zitat aus dem Rolling Stones-Song musste ein wenig verbogen werden, um zu passen – jetzt kann es aber endlich losgehen: Ich werde bei der Mitgliederbefragung der SPD über den Vorschlag des Koalitionsvertrags mit der Union mit NEIN stimmen. Warum? Er ist zu wenig rot und zwar aus verschiedenen Perspektiven gesehen.

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von: Johannes Jungilligens | 26.11.2013

Ochzeit – Der Entwurf des Koalitionsvertrags

Der erste Entwurf zum Vertrag einer möglichen Großen Koalition wurde geleakt – und es bleiben viele Fragezeichen. Alles sieht mehr nach einer Ochzeit als nach einer vernünftigen Beziehung aus.

Nach erstem Überfliegen der noch titellosen 177 Seiten ist klar: Nicht nur der Feinschliff fehlt noch. Viele kursive oder in [eckige Klammern] gesetzte Textabschnitte, viele Hinweise à la „strittig“ oder „Vorschlag SPD“/“Vorschlag CDU/CSU“, viele konkurrierende Formulierungen aus verschiedenen Arbeitsgruppen – das Ding ist noch nicht fertig. Nach vier Wochen teilweise harten, teilweise eher kuscheligen Verhandlungen soll der Vertrag eigentlich schon diese Woche uns SPD-Mitgliedern vorgelegt werden, damit wir in der Wochen vom 06.-12. Dezember per Briefwahl darüber entscheiden können. Ob der Zeitrahmen passt? (mehr …)


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