von: Jusos Mönchengladbach | 24.08.2019

Eine Stadt wird autofrei

Eine Stadt wird autofrei. © Jusos Mönchengladbach/fotostock.jusos-mg.de

Städte sind für Menschen da. Diese eigentlich unstrittige Aussage verliert beim Blick in viele Stadtzentren oft ihre Selbstverständlichkeit, denn sie scheint nur für autofahrende Menschen zu gelten. Die Aufteilung des verfügbaren innerstädtischen öffentlichen Raumes zwischen Autos auf der einen Seite und anderen Mobilitätsformen und Freiräumen auf der anderen Seite steht in einem krassen Missverhältnis. Es wird wie selbstverständlich angenommen, dass Autos den allergrößten Teil des innerstädtischen Platzes für sich beanspruchen. Diese Aufteilungsstruktur belastet – in Kombination mit rasantem Städtewachstum und Pendler*innen-und Lieferverkehr – die Lebensqualität in Städten enorm.

Die Straßen sind voll, aber der Verkehr nimmt immer weiter zu. Die Innenstädte leiden unter verstopften Straßen und schlechter Luft. Doch in der Stadtplanung hat ein Wandel eingesetzt: Anstatt die Stadt um das Auto herum zu bauen, versuchen immer mehr Städte ihre Innenstädte autofrei zu denken und die Stadt für die Menschen zu planen.

Aber wie wird eine Autostadt zu einer Fahrradstadt?

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von: Armin Möller | 19.05.2019

Mehr Steuergerechtigkeit wagen: Apple & Co zur Kasse bitten

Geld muss gerechter verteilt werden! Dazu gehören angemessene Steuern für Großkonzerne. © Sebastian Laumen/fotostock.jusos-mg.de

Die Frage nach Steuergerechtigkeit ist eine der kontroversesten Fragen in und bezüglich der Europäischen Union. Dabei steht vor allem die Besteuerung von international agierenden Großkonzernen wie Facebook, Amazon, Apple und Starbucks im Vordergrund. Diese nutzen Schwachstellen im Gesamtkonstrukt der nationalen Steuerrechte, um möglichst wenig Steuern zu zahlen. (mehr …)


von: Jan Alexander Schmitz | 07.05.2019

Europa 2019: Investitionen – jetzt wichtiger denn je!!!

Der Euro muss rollen! © Johannes Jungilligens/fotostock.jusos-mg.de

Investitionen…Warum? Wir haben doch alles und es funktioniert doch, oder? Naja, nicht ganz. Investitionen werden sehr gebraucht, da es um unsere Zukunft geht. Daseinsvorsorge ist einer der Grundpfeiler unserer Demokratie. Würde man nur noch dort investieren, wo es sich „lohnt“, oder würde man gar nicht mehr investieren, dann würden sich sehr schnell viele Menschen abgehängt fühlen, und zwar noch viel stärker als bislang. Oder in dem Falle fehlender Investitionen, würde es vielleicht noch ein paar Jahre gut gehen, danach wäre jedoch alles so marode, dass es unbrauchbar wäre. (mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 06.05.2019

They see me rollin‘, they lovin‘ – e-Roller als Zukunft der städtischen Mobilität?

e-Roller [by Sean Davis is licensed under CC BY-NC 2.0]

Irgendwo zwischen Fluch und Segen fahren derzeit überdurchschnittlich viele e-Roller durch die Welt. Sind die kleinen, akkubetriebenen Roller tatsächlich die Zukunft der urbanen Mobilität, oder ein kurzfristiger Hype und morgen schon wieder verschwunden? Ich habe die e-Roller während eines Kurztrips in Prag einige Tage ausprobiert und ordne meine Erfahrungen und die darauf basierenden politischen Aspekte hier ein. Aufgeteilt ist dieser Text in zwei Teile: 1. „Die Erfahrung“ – eine Schilderung meines Eindrucks e-Rollern – und 2. „Die Schlussfolgerung“ – eine Aufzählung der Aspekte, die ich aus politischer Sicht für beachtenswert halte. (mehr …)


von: Armin Möller | 17.10.2018

Hört die Signale!

Zurück in die Zukunft - wäre das schon eine Revolution? © Johannes Jungilligens/fotostock.jusos-mg.de

Am Sonntag, dem 14.10. wurde ein neuer bayrischer Landtag gewählt. Obwohl wir alle damit gerechnet haben, dass die SPD bei dieser Wahl einen kräftigen Denkzettel bekommen würde, war das Ergebnis von 9,6 Prozent schockierend. Denn erst zum zweiten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland erreichte die SPD bei einer Landtagswahl ein Ergebnis von unter 10 Prozent. Dies ist jedoch keineswegs ein Ausrutscher, sondern das Resultat einer langzeitigen sowie bundesweiten Entwicklung, welche spätestens mit der Agenda 2010 begann und in deren Kontext auch die Bundestagswahlen 2009 und 2017, sowie die verlorene Wahl im sozialdemokratischen Kernland Nordrhein-Westfalen vom 14. Mai 2017 stehen. Die traurige Wahrheit ist, dass die deutsche Sozialdemokratie sich in einer historischen Krise befindet und den Eindruck erweckt, sie wäre eine Totkranke, die langsam vor sich her stirbt: (mehr …)


von: Dennis Franke | 22.01.2018

Warum ich froh bin, SPD Mitglied zu sein

Die SPD hat ihre Baustellen haben. Aber alle dürfen die betreten! © Johannes Jungilligens/fotostock.jusos-mg.de

Liebe Genoss*innen,

ein paar Stunden sind vergangen seit das offizielle Ergebnis des außerordentlichen Parteitages verkündet wurde. Die Enttäuschung, die Wut, das Unverständnis über ein Ergebnis, welches dem langfristig denkenden Parteisympathisanten nicht begreiflicher werden will. Die SPD steigt in Verhandlungen zur GroKo ein. Schon wieder. Die Große Koalition hat im Vergleich zur letzten Bundestagswahl 14 Punkte verloren, wir haben böse auf die Nase bekommen und nicht wenige sehen uns als abgewählt. Der Wähler wünscht sich keine Fortsetzung der Großen Koalition, könnte man schlussfolgern. (mehr …)


von: Armin Möller | 07.12.2017

#NoGroKo

Wo geht die Party ab? © Johannes Jungilligens/fotostock.jusos-mg.de

Am 24.09. dieses Jahres wurde in Deutschland gewählt. Das Ergebnis dieser Wahl schockierte uns alle. Denn einerseits bekamen wir mit nur 20,5% den schlechtesten Wert in der Geschichte der Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland. Andererseits wurde mit der AfD zum ersten Mal seit 1961 eine offen rechtspopulistische Partei in Fraktionsstärke in den Bundestag gewählt. Schnell war daher klar, dass es nur zwei mögliche Regierungskoalitionen gibt: Eine Große Koalition zwischen uns und der Union, sowie eine sogenannte „Jamaika- Koalition“, bestehend aus CDU, CSU, Grünen und FDP. (mehr …)


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