von: Armin Möller | 13.06.2017

Brot statt Böller

Geld verbrennen. © Sebastian Laumen/fotostock.jusos-mg.de

Am 20. Januar 2017 wurde Donald Trump als 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Neben den vielen verschiedenen innenpolitischen Forderungen wie der Abschaffung von „Obamacare“ und einem Einreiseverbot für Muslime machte er auch deutlich, dass er auf die 2014 bei dem NATO Gipfel in Wales beschlossene 2% Regelung beharrt. Diese legt fest, dass alle 28 NATO Mitgliedstaaten bis 2024 2% ihres Bruttoinlandsprodukts für Militär und Verteidigung ausgeben sollen. Für die Bundesrepublik Deutschland bedeutet dies, dass sie den Verteidigungsetat von ca. 34 Mrd. € im Jahr 2016 auf etwa 60 Mrd. € steigern muss. Die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen und die Bundeskanzlerin Angela Merkel pflichteten dieser Forderung sofort bei und versprachen, dieses Ziel zu erreichen. Selbst der sonst so sparsame Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble stimmte dem zu und erhöhte den Verteidigungsetat um 3 Mrd. € und 7,9% auf insgesamt 37 Mrd. €. Nach dem Etat für Arbeit und Soziales ist der Verteidigungsetat der zweitgrößte Posten im gesamten Bundeshaushalt. (mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 19.01.2015

Semesterticket – Der Kampf der Gerechten

Nächste Haltestelle: Offene Wissenschaft © Johannes Jungilligens/fotostock.jusos-mg.de

Eine Sache müssen wir mal ganz am Anfang feststellen: Als Studierender hat man es ganz schön gut. Nicht im Sinne von „Ich mache nur was ich will“ oder „Ich weiß nicht wohin mit dem Champagner, wenn ich gleichzeitig den Kaviar halten soll“. Eher im Sinne einer Abwesenheit größerer Probleme und existenziell bedrohlichen Herausforderungen. Ja, Klausurphasen sind nicht so richtig geil, ja, die Verschulung der Studiengänge ist nicht der Königsweg und ja, wahrscheinlich hatten die Studierenden damals™ mehr Freiheiten. Trotzdem muss man feststellen: Wer als Studierender über seine Lebensumstände meckert, tut dies möglicherweise berechtigt, doch meist auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Und das ist auch gut so – wer würde Studierenden schon Schlechtes gönnen? (mehr …)


von: Ronja Schiffer | 01.12.2014

Die böse EU – Das große Monster frisst unser Geld

Die Europäische Union, ein abstraktes Konstrukt in Brüssel, von dem wir nicht viel wissen und bei dem was wir hören auch nicht wissen wollen. Denn sowohl die Medien als auch die Politiker haben mit der Europäischen Union einen Übeltäter für alles gefunden, was national nicht gut läuft. Wir haben zu wenig Geld – die EU als professioneller Geldfresser ist Schuld. Die ganzen Flüchtlinge in alten Schulen – die EU mit ihrer Solidarität ist Schuld. Und überhaupt die ganze Krise – die EU ist Schuld! (mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 28.11.2014

Die Ausländer sind also doch was wert

Kollektive Erleichterung machte sich gestern in den sozialen Netzwerken breit, zumindest unter den als links der politischen Mitte einzuordnenden Menschen: Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung) belegt, dass Migrantinnen und Migranten dem Deutschen Staat mehr einbringen, als sie Kosten. 3300€ betrug die durchschnittliche Differenz zwischen erhaltenen Sozialleistungen und den eingezahlten Beiträgen.
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von: Christoph Nießen | 20.05.2014

Bildung endet nicht am Schulhofzaun

Museen sind schön und wichtig - doch es gibt auch andere, ebenfalls unterstützenswerte Arten der Bildung

Was bringt junge Erwachsene dazu ihre Stadt „cool“ oder „supergeil“ zu finden? Was bringt Eltern dazu in Ihrer Stadt zu bleiben und sich dort wohlzufühlen? Was bringt ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger dazu, nicht nur über die Jugend zu schimpfen, sondern die Chancen eines Generationendialoges zu nutzen? Die Antwort auf all’ diese Fragen ist im Grunde ganz simpel: Bildung. (mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 19.05.2014

Das Arschloch unter den Wochentagen

Dem Montag haftet der Ruf an, nicht grade zu den beliebtesten Wochentagen zu gehören – die Gründe dafür sind vielfältig und seit neuestem gibt es noch einen weiteren Grund: Die Friedenskundgebungen, die seit einigen Wochen an ebenjenem Tag stattfinden und sich – wie gefühlt jedes zweite Wutbürger-Treffen – unberechtigterweise in die Tradition der DDR-Montagsdemos stellt. „Wir sind das Volk“ als Allheilmittel gegen einen bunten Strauß kruder Ideen? (mehr …)


von: Felix Heinrichs | 08.05.2014

Gekommen um zu bleiben – Warum die SPD wichtig für Mönchengladbach ist

Mönchengladbach ist sexy. Was sich in den letzten Jahren in der Stadt getan hat, ist unglaublich. Ob am Schillerplatz, dem Maggie-Garten oder an vielen weiteren Stellen in der Stadt haben sich junge Leute auf den Weg gemacht, ihr Viertel zu gestalten. Selbstbewusst, kreativ und offen für neue Ideen. Als Politik haben wir der großen Versuchung widerstanden, uns selbst an die Spitze der Bewegung zu setzen oder dieses Engagement mit Verweis auf Paragrafen und Zuständigkeitsordnungen zu verhindern. Wir haben vielmehr Hilfestellung geleistet, haben vermittelt und Türen geöffnet.

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