von: Johannes Jungilligens | 30.06.2013

Stürmt das Feld! – Wie aus der Zwiebel ein Pilz wurde

„Ein Gerontensturm fegt über’s Land!“, so drückte Ditmar Wischmeyer zuletzt in der heute-show politisch nicht ganz korrekt das aus, was jedem, der einmal Mittags um 12 durch eine Innenstadt gegangen ist, aufgefallen sein muss: Es mangelt möglicherweise an einigem, jedoch sicher nicht an Rentnern.  Wer dann den Weg weiter gegangen ist und sich in Firmen und Betrieben umgesehen hat, wird auch entdeckt haben, dass es dort von einer gewissen Spezies geradezu wimmelt: Den 50 bis 65-Jährigen, liebevoll „Babyboomer“ genannt. Eine Generation, deren direkte Nachfahren wir Jugendliche und junge Erwachsene sind, eine Generation, die so groß ist wie keine je zuvor.

Diese Babyboomer definierten Deutschland neu, und sie definieren es munter weiter: Kaum eine Führungsposition, kaum ein Chefsessel, der nicht von einem Babyboomer besetzt ist; kaum ein Meister, kaum ein Chefredakteur und vor allem: kaum eine Politiker der nicht aus dieser Generation stammt. Wer zwischen 1955 und 1975 geboren ist, der wusste vor allem eins: „Ich gehören zu denen, die viele sind.“ (mehr …)


von: Sebastian Laumen | 10.06.2010

Intelligenz gespart

Zugegeben: Ich habe eine gewisse Freude an der Eskalation. Deswegen amüsiert es mich auch, dass sich die einstige schwarz-gelbe Traum-Koalition öffentlich als „Gurkentruppe“, „Wildsau“ oder „Rumpelstilzchen“ betitelt. Endlich ist mal Schluss mit der „political correctness“ und der sich scheinbar nur in Nuancen unterscheidenden Tagespolitik. So tritt man fröhlich zurück, kassiert nahezu im Handumdrehen Entscheidungen von Bundesministern. Ob sich Spaßpolitiker Westerwelle sein erstes Jahr als Vizekanzler aber auch so lustig vorstellte, darf bezweifelt werden. (mehr …)


von: Sebastian Laumen | 19.03.2009

CDU betrogen

Ja, es gibt nicht nur den umgekehrten Fall in Mönchengladbach. Da hat doch tatsächlich eine bereits verstorbene Buchhalterin der CDU Mönchengladbach über sechs Jahre hinweg immer wieder etwas Geld abgezweigt und so laut Pressemeldungen rund 220.000 Euro veruntreut. Das ist kriminell, verwerflich und ganz schön blöd für die CDU. Jetzt wundert sich die CDU, dass niemand etwas von den Abbuchungen auf das Privatkonto bemerkt hat. Hätte der Sohn der Verstorbenen nicht die, ihm aufgefallenen, Unregelmäßigkeiten in der Kontoführung seiner Mutter der CDU gemeldet, wäre die Angelegenheit wohl nie ans Tageslicht gekommen. (mehr …)


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