von: Johannes Jungilligens | 02.08.2013

Warum das bedingungslose Grundeinkommen uncool ist

In seinem Blog-Eintrag „Grundeinkommen – Bedingungslos?“ hat Vorstandskollege Bastian für die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens geworben und einige Gründe dafür ins Feld geführt.

Die Idee eine Grundeinkommens wird nicht erst seit ein paar Jahren vertreten, sondern taucht in der Geschichte immer wieder auf.  Das Konzept „Keine/r muss arbeite, jede/r kann“ in Verbindung mit einem garantierten Einkommen von ca. 1000€  kann aber nur in einer Generation so aufblühen, wie es das derzeit tut, die (zum Glück!) nie leiden musste. Eine Generation, der es immer in allen Belangen ziemlich gut ging, die in einem freien, friedlichen und vor allem wohlhabenden Europa aufgewachsen ist und für die jedes Ziel erreichbar schien – viele dieser absolut erhaltenswerten Eigenschaften des Lebens dieser Generation wurde durch Schulden finanziert, Schulden, die immer noch wachsen. (mehr …)


von: Bastian Wieden | 18.07.2013

Grundeinkommen – Bedingungslos ?

„Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre ?“ Diese Frage bekommt man seit einiger Zeit in manchen Großstädten gestellt. Es klingt grotesk: Einkommen für alle – auch für die, die nicht arbeiten. Die Idee: Jeder Bürger erhält – je nach Finanzierungsmodell – 800,- bis 1000,- € (manche fordern sogar 1500,- €) auf welches sein Gehalt aufgerechnet wird. „Wer geht denn dann noch arbeiten“ höre ich jetzt schon viele von Euch rufen. Die Frage, wer dann noch arbeiten gehen würde, sollte man sich persönlich stellen: „Würde ICH noch arbeiten, wenn für mein Einkommen gesorgt wäre ?“ Für mich steht fest: Ja, ich würde arbeiten!

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von: Johannes Jungilligens | 30.06.2013

Stürmt das Feld! – Wie aus der Zwiebel ein Pilz wurde

„Ein Gerontensturm fegt über’s Land!“, so drückte Ditmar Wischmeyer zuletzt in der heute-show politisch nicht ganz korrekt das aus, was jedem, der einmal Mittags um 12 durch eine Innenstadt gegangen ist, aufgefallen sein muss: Es mangelt möglicherweise an einigem, jedoch sicher nicht an Rentnern.  Wer dann den Weg weiter gegangen ist und sich in Firmen und Betrieben umgesehen hat, wird auch entdeckt haben, dass es dort von einer gewissen Spezies geradezu wimmelt: Den 50 bis 65-Jährigen, liebevoll „Babyboomer“ genannt. Eine Generation, deren direkte Nachfahren wir Jugendliche und junge Erwachsene sind, eine Generation, die so groß ist wie keine je zuvor.

Diese Babyboomer definierten Deutschland neu, und sie definieren es munter weiter: Kaum eine Führungsposition, kaum ein Chefsessel, der nicht von einem Babyboomer besetzt ist; kaum ein Meister, kaum ein Chefredakteur und vor allem: kaum eine Politiker der nicht aus dieser Generation stammt. Wer zwischen 1955 und 1975 geboren ist, der wusste vor allem eins: „Ich gehören zu denen, die viele sind.“ (mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 28.04.2013

Das kleine Schwarze

Diesen Text hätte man vor drei Monaten schreiben können oder man hätte ihn in einem halben Jahr schreiben können, denn: manche Dinge sind zeitlos. In der Mode das „kleine Schwarze“ oder die Lackpumps (laut @JulesKlewin), in der Musik der Vier-Viertel-Takt, in der Politik die Inhaltslosigkeit der CDU. Da, wo vor langer, langer Zeit die CDU als Bollwerk gegen alles Alternative stand („Lieber ein kalter Krieger als ein warmer Bruder“, Franz-Joseph Strauss), befindet sich jetzt ein inhaltsleerer Merkel-Wahlverein der nicht weiß, wohin er will. Wo der SPD Konzeptlosigkeit vorgeworfen wird, haben die Christdemokraten immerhin noch Merkel. Das war’s dann aber auch. Klar, man ist „konservativ“ –  aber was heißt das bloß? Das Konservative der CDU erschöpft sich darin, überfällige und zugleich unaufhaltbare Projekte und Ideen vorläufig zu verhindern. (mehr …)


von: Sebastian Laumen | 29.09.2009

Wahlkampf 2009 – Danke!

Es ist weder ironisch noch verbittert gemeint: Ich sage: Danke!

Danke an alle, die die SPD gewählt haben. Danke an alle, die bis zuletzt auf der Straße standen und für die SPD geworben haben. Danke an alle, die in ihrem Freundeskreis und/oder bei den Kollegen die Nerven so sehr damit strapaziert haben, um sie von den Positionen der SPD zu überzeugen. Vielen Dank auch an alle, die uns an den Ständen besucht haben, mit denen wir tolle Gespräche geführt haben oder die einfach nur ein paar Knicklichter und Kondome haben wollten und dabei vielleicht noch den ein oder anderen Flyer mitgenommen haben. Danke an alle, die sich in den letzten Wochen und Tagen dazu entschieden haben, die SPD aktiv zu unterstützen und für neue Mehrheiten zu streiten. (mehr …)


von: Sebastian Laumen | 24.09.2009

Wahlkampfsplitter

Plakate hängen an nahezu jedem Laternenmast, Politiksendungen reihen sich im TV geradezu nahtlos aneinander und dazwischen laufen mitunter obskure Werbefilmchen von zum Teil noch obskureren Parteien – es ist Bundestagswahlkampf.

In 3 Tagen und 6 Stunden schließen die Wahllokale – also höchste Zeit einen Blick auf einige Randerscheinungen des Bundestagswahlkampf 2009 zu werfen, die vielleicht schnell wieder in Vergessenheit geraten. (mehr …)


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