von: Johannes Jungilligens | 22.08.2015

Deutschland brennt

Deutschland brennt. © Johannes Jungilligens/fotostock.jusos-mg.de

Scheißt auf die großen Worte; scheißt auf das „der Verantwortung gerecht werden“, auf das „Demokratie stärken“, auf all das Gelabere. Deutschland brennt. Deutschland brennt heftigst und im wahrsten Sinne des Wortes. In Freital, in Escheburg, in Freiberg, in Tröglitz, in Limburghof, in Meißen, in Lübeck, in Reichertshofen, in Wuppertal, in Sonneberg. Und das sind nur die tatsächlichen Brandanschläge im Jahr 2015; daneben existieren weitere Arten von Anschlägen, Sabotagen, Beschädigungen. Die Liste von Anschlägen auf Asylbewerberheime in Deutschland hat inzwischen ihren eigenen Wikipedia-Artikel und berechtigterweise gibt es keinerlei Diskussion über seine Relevanz. (mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 23.12.2014

Das Juso-Jahr 2014

Das Jahr 2014 neigt sich seinem Ende zu und an jeder Ecke stolpert man über Jahresrückblicke. Auch wir können es natürlich nicht lassen und schauen in an dieser Stelle auf unser Juso-Jahr 2014 zurück: Was haben wir gemacht, was haben wir geschafft, womit haben wir uns beschäftigt? (mehr …)


von: Johannes Jungilligens | 28.11.2014

Die Ausländer sind also doch was wert

Kollektive Erleichterung machte sich gestern in den sozialen Netzwerken breit, zumindest unter den als links der politischen Mitte einzuordnenden Menschen: Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung) belegt, dass Migrantinnen und Migranten dem Deutschen Staat mehr einbringen, als sie Kosten. 3300€ betrug die durchschnittliche Differenz zwischen erhaltenen Sozialleistungen und den eingezahlten Beiträgen.
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von: Johannes Jungilligens | 01.09.2014

Mut zur Ehrlichkeit

Sachsen hat gewählt und schöner ist die Welt dadurch nun wirklich nicht geworden. Probleme, die sich seit Längerem angedeutet haben, sind plötzlich eindeutig greifbar geworden: Der NPD fehlen nur 808 Stimmen und ist daher nur dank der 5%-Sperrklausel sehr knapp an einem Wiedereinzug in den Landtag gescheitert, die AfD sitzt nun erstmals im selbigen. Das ist auf der einen Seite schlecht – schließlich wird erst in fünf Jahren wieder gewählt und wer jetzt im Parlament ist, bleibt dementsprechend einige Zeit dort – auf der anderen Seite aber auch gut – schließlich wird erst in fünf Jahren wieder gewählt und die politische Szene hat Zeit zu lernen, mit den Herausforderungen umzugehen:

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von: Johannes Jungilligens | 09.10.2013

Würde darf kein Konjunktiv sein

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

…und im Mittelmeer treiben tote Menschen. Menschen, die ihre Heimat, ihre Freunde, ihre Familie, ihre Sprache verlassen haben, um ins das in ihren Augen „gelobte Land“ Europa  zu fliehen. Fliehen wo vor? Vor Bürgerkrieg, vor Unterdrückung, vor Verfolgung, vor Chancen- und Perspektivlosigkeit – und ja: vor Armut. Doch „Armutsflüchtling“ scheint das neue Wort für „potentieller Sozialschmarotzer“ zu sein und den Betroffenen wird von von vorneherein das Anrecht auf Zuflucht abgesprochen.  (mehr …)


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