Zukunft schafft Arbeit – Arbeit schafft Zukunft!

erstellt am: 14.05.2014 | von: matthes1982 | Kategorie(n): Meinung

Eine gesunde Kommune braucht Mitbürger, die in ihrer Stadt Leben, hier Arbeiten, ja: die ihren Lebensmittelpunkt in ihr haben! Oft heißt es, der Mensch definiere sich über Arbeit, andererseits heißt es aber auch, man lebt nicht nur um zu Arbeiten. Nun, ein Widerspruch?!

Ich finde nicht! Es ist nun mal Tatsache, dass wir an einem normalen Wochentag die meiste Zeit am Arbeitsplatz verbringen. Kollegen wissen oft besser und schneller über einen Gemütszustand bescheid als die eigene Familie. Dennoch fühlen wir uns bei angemessener Bezahlung und damit ausreichender Wertschätzung unserer Arbeit wohl. Ich weiß, wofür ich Arbeiten gehe. Ich freue mich, mit Kollegen was zu bewegen und Teil eines Teams zu sein. Gleichzeitig ermöglicht mir diese Arbeit meinen Lebensunterhalt. Und genau hier schließt sich der Kreis. Ohne Arbeit – kein Geld – kein Geld – kein ausreichender Lebensstandard.

Gute Arbeit ist wichtig! Dafür gehen wir auch am 1. Mai auf die Straße © Sebastian Laumen/fotostock.jusos-mg.de

Gute Arbeit ist wichtig! Dafür gehen wir auch am 1. Mai auf die Straße
© Sebastian Laumen/fotostock.jusos-mg.de

Arbeit als Selbstverwirklichung. Das sollte das Ziel sein! Jeder hat Ideen, jeder lebt in seiner eigenen verrückten Welt. Bei Fußballern heißt es oft: “Dem geht’s gut, der hat sein Hobby zum Beruf gemacht…“ Aber sollten wir das nicht für uns alle in Anspruch nehmen?! Denn nur so sind wir doch in der Lage, gute Arbeit abzuliefern: indem sie uns auch Spaß macht! Die Kommune muss eine vielfältige Branchenstruktur stützen und vom großen Industriebetrieb bis zum kleinen Handwerksmeister alle Bedürfnisse ernst nehmen.

Nun, um all dies zu ermöglichen, bedarf es einer ausgewogenen Wirtschaftsförderungspolitik und einem Miteinander von Arbeitnehmervertretern, Unternehmern und Politik. Das Fachwissen der Arbeitnehmer ist der wichtigste Standortfaktor unserer heimischen Wirtschaft. Er wird durch gezielte Förderungsmaßnahmen, die auch durch städtische Mittel finanziert werden, weiter gestärkt und ausgebaut. In Sachen Ausbildung ist hier beispielsweise die Zusammenarbeit mit der IHK zu nennen. Nur mit ihrer Hilfe gelingt es, noch freie Ausbildungsplätze zu vermitteln oder gering qualifizierte Schulabgänger fit für den 1. Arbeitsmarkt zu machen. Ich kann jedem nur raten, diese Chance zu nutzen! Ein Ausbildungsplatz nach der Schulausbildung ist eine Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt. Ich habe im letzten Jahr mehrmals miterleben müssen wie diese Chance vertan wurde. Diese Schulabgänger fallen direkt ins soziale Netz unseres Staates bzw. unserer Stadt. Sozialleistungen gehen aber wieder zu Lasten von uns allen. Von daher ist es doch für unsere Gemeinschaft erstrebenswert, so viele Menschen wie möglich in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen zu bringen. Natürlich muss die auch fair bezahlt sein! Wer 8 Stunden am Tag arbeiten muss von diesem Gehalt leben können und nicht noch darauf angewiesen sein, vom Staat unterstützt zu werden. Hier wäre dann die Ungerechtigkeit seitens der Unternehmer anzuprangern!

Die Gewerkschaften, Betriebsräte und Personalvertretungen übernehmen als Vertreter der Beschäftigten eine Schlüsselposition und wirken an der Gestaltung unserer Arbeitswelt entscheidend mit. Diese Partnerschaft aus allen Beteiligten sichert uns allen den sozialen Frieden in der Stadt und wirkt sich positiv auf unser Wohnumfeld aus.

Arbeitet, weil andere arbeiten - Baustellen der Stadt werden mit Steuern bezahl! © Sebastian Laumen/fotostock.jusos-mg.de

Arbeitet, weil andere arbeiten – Baustellen der Stadt werden mit Steuern bezahl!
© Sebastian Laumen/fotostock.jusos-mg.de

Durch unsere Arbeit erwirtschaften wir als Einzelperson aber auch als Unternehmen Steuergelder, die dann wiederum dazu eingesetzt werden, der Gemeinschaft neue Möglichkeiten zu eröffnen. Ein Spielplatz hier, eine Kita dort, oder wie in Mönchengladbach heiß diskutiert, ein neues Schulgebäude oder eine Bibliothek. All dies ist  mit einer soliden Finanzpolitik seitens der Stadtverwaltung und Politik verbunden. Die Jahre des Schuldenanhäufens sind vorbei! Im Jahr 2018 ist in Mönchengladbach ein ausgeglichener Haushalt vorgesehen. Dies führt übrigens dazu, dass schon jetzt jede Ausgabe auf ihre Wirksamkeit im Jahre 2018 überprüft wird! Undenkbar, dass vor 20 Jahren diese Überlegungen überhaupt keine Rolle spielten. Auch hier ist für mich ein klares Zeichen in Richtung Zukunft gesetzt.

Somit ist für mich klar: Meine Zukunft, aber auch die Zukunft der Gemeinde, hängt an unserem tagtäglichem Handeln. Bringen wir uns alle ein in Job und Gesellschaft, schaffen wir eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität in unserer Stadt!

Dafür kämpfe Ich! Dafür steht auch die SPD Mönchengladbach ein!

In einer kleinen Themenreihe bloggen hier die Juso-Kandidaten für die Kommunalwahl am 25. Mai. Hier schreibt Matthias, der für den Wahlkreis Bonnenbroich-Geneicken kandidiert.

Autor: matthes1982

ist 1982 in Jena geboren und 1991 mit seien Eltern ins Bergische Land nach Velbert gezogen. Hier trat er auch 1999 in die SPD ein. Über die Stadt Willich verschlug es ihn dann 2010 nach Mönchengladbach. seit 2011 ist er hier in der SPD aktiv und bewirbt sich 2014 um ein Ratsmandat im Wahlkreis Bonnenbroich Geneicken!

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