Gekommen um zu bleiben – Warum die SPD wichtig für Mönchengladbach ist

erstellt am: 08.05.2014 | von: Felix Heinrichs | Kategorie(n): Meinung

Mönchengladbach ist sexy. Was sich in den letzten Jahren in der Stadt getan hat, ist unglaublich. Ob am Schillerplatz, dem Maggie-Garten oder an vielen weiteren Stellen in der Stadt haben sich junge Leute auf den Weg gemacht, ihr Viertel zu gestalten. Selbstbewusst, kreativ und offen für neue Ideen. Als Politik haben wir der großen Versuchung widerstanden, uns selbst an die Spitze der Bewegung zu setzen oder dieses Engagement mit Verweis auf Paragrafen und Zuständigkeitsordnungen zu verhindern. Wir haben vielmehr Hilfestellung geleistet, haben vermittelt und Türen geöffnet.

Das Gladbacher Münster, fotografiert durch ein Kunstwerk im Skulpturengarten am Abteiberg.  © Sebastian Laumen/fotostock.jusos-mg.de

Das Gladbacher Münster, fotografiert durch ein Kunstwerk im Skulpturengarten am Abteiberg.
© Sebastian Laumen/fotostock.jusos-mg.de

Kreativität braucht Raum zur freien Entfaltung. Diesen Raum müssen wir als Stadt bieten. Und wir bieten ihn. In Eicken, in der Altstadt, in der Rheydter Innenstadt und auch in den Außenbezirken.

Hinter diesem neuen Politikstil steckt ein Motiv. Es ist der feste Wille, Mönchengladbach zu einer lebendigen Stadt junger Menschen zu machen. Wir wollen gut ausgebildete junge Leute hier in der Region halten und wollen so verhindern, dass die Studienabgänger und fertig Ausgebildeten die Stadt mit Mitte 20 wieder verlassen, wie es leider immer noch der Fall ist.

Wir wollen, dass junge Menschen ihre Zukunft in Mönchengladbach sehen. Wir wollen, dass junge Menschen hier Arbeit finden, dass sie gerne ihre Freizeit hier verbringen, dass sie gute Bildungseinrichtungen für ihre eigenen Familien finden, dass sie bezahlbaren und zentral gelegenen Wohnraum finden und dass sie auch ohne eigenes Auto mobil sein können.

Was können wir in den nächsten Jahren dafür tun?

Als Politik haben wir vielfältige Möglichkeiten, Standortfaktoren zu beeinflussen. Diese Chancen müssen wir nutzen.

Umgestaltung des Schillerplatz: Läuft © Sebastian Laumen/fotostock.jusos-mg.de

Umgestaltung des Schillerplatz: Läuft
© Sebastian Laumen/fotostock.jusos-mg.de

Ein Beispiel ist die Hochschule: Wie können wir es schaffen, dass junge Menschen nach ihrem Studium in Mönchengladbach bleiben? Welche Arbeitsplatzmöglichkeiten finden Sie hier? Wie existenzgründerfreundlich ist die Stadt? Wie sieht es mit der Verbindung von Hochschule und lokaler Wirtschaft aus?

Nahverkehr: Wie gut komme ich auch ohne Auto zum Ziel? Hier sind wir dabei, einen komplett neuen Nahverkehrsplan aufzulegen, der den Busverkehr neu ordnen wird. Dabei ist ein Schwerpunkt auch die Verbindung von Bus und Schiene oder von Fahrrad und Schiene. Wir haben erreicht, dass 2015 ein neues Fahrradparkhaus am Gladbacher Hauptbahnhof errichtet wird.

Kultur: Wie ist es um die freie Kulturszene in Mönchengladbach bestellt? Wo ist Raum für Ideen und kreative Konzepte? Wie werden Events regional und überregional beworben?

Das sind einige Beispiele, mit welchen Fragen sich die Kommunalpolitik in Mönchengladbach auseinandersetzen muss. Wir haben in den letzten Jahren schon einiges angestoßen. Jetzt müssen wir weitere Entscheidungen forcieren.

Bus auf der Hindeburgstraße  © Sebastian Laumen/fotostock.jusos-mg.de

Bus auf der Hindeburgstraße
© Sebastian Laumen/fotostock.jusos-mg.de

Und warum setze ich mich dafür ein? Politik macht mir Spaß und Mönchengladbach ist meine Heimat. Seit 25 Jahren kenne und schätze ich diese Stadt und ich will auch die nächsten Jahrzehnte meines Lebens hier verbringen. Ich will, dass sich diese unsere Stadt in den nächsten Jahren gut entwickelt. Ich will, dass es neben Borussia noch weitere Highlights gibt, die Mönchengladbach über die Region hinaus bekannt machen. Ich will, dass Alte und Junge gleichberechtigt in dieser Stadt leben und ihren Vorstellungen von Freizeit und Arbeit nachkommen können. Und ich will, dass die Stadt dabei eine aktive Rolle einnimmt. Deshalb engagiere ich mich in der SPD. Deshalb kandidiere ich am 25. Mai für den Rat und deshalb fordere ich alle Gleichgesinnten auf, am 25. Mai ihre Stimmen Norbert Bude und der SPD zu geben.

In einer kleinen Themenreihe bloggen hier die Juso-Kandidaten für die Kommunalwahl am 25. Mai. Hier schreibt Felix, der für den Wahlkreis Bunter Garten, Windberg-Nord, Großheide kandidiert.

Felix Heinrichs

Autor: Felix Heinrichs

1989 in Mönchengladbach geboren und seit dem begeisterter Gladbacher. Hat sich schon früh politisch engagiert und ist mit Herz und Verstand Sozialdemokrat. Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 tritt er im Wahlkreis Bunter Garten/ Großheide/ Windberg-Nord an, um in den nächsten sechs Jahren sozialdemokratischen Ideen in praktische Politik zu übersetzen.

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