Morgen irgendwie leben – Der #BuKo13

erstellt am: 10.12.2013 | von: Johannes Jungilligens | Kategorie(n): Berichte, Meinung

Der Bundeskongress 2013 liegt hinter uns und es gibt vieles zu berichten. Über Wahlen, über Debatten mit Sigmar Gabriel, über die allgemeine Stimmung – ich möchte mich hier aber ganz subjektiv auf einen Aspekt beziehen: Auf die durchschnittliche Juso-Realität und ihre Auswirkungen.

Disclaimer: Dies ist – hier noch mal dezidiert der Hinweis – nicht als Sichtweise der Jusos Mönchengladbach zu sehen, sondern als persönliche Eindruck von mir. Steht zwar oben rechts an jedem Blog-Artikel, trotzdem hier noch mal hervorgehoben.

Wenn man auf das vergangene Wochenende zurückblickt, bleibt vor allem eins vor Augen: Die immer wiederkehrenden Buzzwords:

Das Motto: Morgen links leben. Die Realität: Morgen irgendwie leben

Das Motto: Morgen links leben. Die Realität: Morgen irgendwie leben

„Unser sozialistischer, feministischer und internationalistischer Richtungsverband hat beschlossen, den Kapitalismus – die Wurzel allen Übels – zu überwinden und die solidarische Gesellschaft der Freien und Gleichen zur die Realisierung des demokratischen Sozialismus zu etablieren. Wider dem Geschlecht als soziale Konstruktion patriarchalischer Strukturen, liebe Genossinnen und Genossen und hoch die internationale Solidarität!“

——Buko in a nutshell ——

 

Diese Formulierungen wurden am vergangenen Wochenende so intensiv bemüht, dass ich jetzt ohne Probleme aus dem Stand eine dieser ultra-linken Reden halten könnte – sie hören sich eh alle irgendwie gleich an. Für unseren (sozialistischen, feministischen, internationalistischen) Verband ergibt sich dadurch ein konkretes Problem: Grundsätzlich gute Ideen werden durch inflationäre Verwendung von zugehörigen Begrifflichkeiten zu entwerteten Buzzwords eines unerträglichen Bullshit-Bingos. Es reicht, einen bestimmten Begriff zu reproduzieren, um Applaus zu generieren. „Gesellschaft der Freien und Gleichen“ –> Applaus, Gejohle. „Wir sind ein sozialistischer, feministischer und internationalistischer Richtungsverband!“ –> Applaus, Gejohle. „Wir fordern die Überwindung der kapitalistischen Produktionsweise!“ –> Applaus, Gejohle.

 

 

Was das mit den inhaltlichen Zielen macht? Im besten Fall entfernen sich diese noch weiter von der Realität und zielen in eine (noch?) nicht bestehende Utopie, im schlimmsten Fall gibt sich der Verband durch diese Ziele noch weiter der Lächerlichkeit preis, verspielt seinen letzten verbliebenen Einfluss in der SPD und versinkt in der gesellschaftlichen Debatte weiter in der Irrelevanz. Wann fragt schon mal jemand die Jusos? Quasi nie – aus Gründen.

 

 

Müssen die betreffenden Akteure wirklich erst alle in den Parteivorstand gewählt werden damit sie merken, wie wenig ihre eigene links-moralisch-dialektisch-akademischen Realität in der Realität der „durchschnittlichen“ BürgerInnen wiederfindet? Bei Sascha Vogt hat das ja ganz gut funktioniert – vom Stachel im Fleisch der SPD zum Stock im Arsch des Parteivorsitzenden*. All der Idealismus der letzten Jahre – happily gone.

 

Über Mut und Übermut

Idealismus braucht Mut. Mut, weil Ideale selten mit der gegebenen Realität übereinstimmen und weil man trotzdem an ihnen festhalten muss, trotz Gegenwind. Je stärker der Gegenwind wird, desto mehr Mut und Kraft braucht man – und die klassischen Juso-Forderungen haben mächtig Gegenwind. Teils begründet, teils unbegründet finden sich die Forderungen – ob unkonkret wie die nach Überwindung des Kapitalismus oder konkret wie die nach der Abschaffung der Ehe – harter Kritik ausgesetzt; meist aus recht überschaubarem Kreise, denn es gibt nicht mehr viele, die den Jusos überhaupt noch zuhören. Diese Kritik verhärtet die Fronten und lässt aus Ideen und Idealismus Ideologie werde.

Wenn die passiert, wenn Idealismus in Ideologie übergeht, schlägt oft auch Mut in Übermut um. Um den Erhalt des gefestigten Weltbildes zu vereinfachen, radikalisiert sich die Argumentation ins Unermessliche.

 

 

Die neue Juso-Vorsitzende Johanna Ueckermann

Die neue Juso-Vorsitzende Johanna Ueckermann

Es geht nicht mehr gegen Anträge, sondern gegen Antragsteller – da mag das Inhaltliche so gut sein, wie es will. Mit aller ideologischen Härte wird beispielsweise gegen eine Juso-Azubi-Gruppe gekämpft, dabei täten ein paar bodennahe (zukünftige) ArbeitnehmerInnen dem in einem bequemen Elfenbeinturm vor sich hin fechtenden Verband der von Studierenden geradezu überlaufenen JungsozialistInnen reichlich gut. Eine Erdung der Debattenkultur ist mehr als nötig, denn viel Luft nach oben ist auf der Akademisierungsskala nicht mehr. Wenn es tatsächlich für notwendig gehalten wird, Anträge wie „Wir wollen unseren Feminismus intersektional denken: Wir wollen mehrdimensionale Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt beseitigen“ zu stellen, dann sollte man sich schleunigst mal raus aus der Gender-Studies-Vorlesung und auf den Weg in die echte Welt machen. Ohne die inhaltliche Intention solcher Anträge zu kritisieren: Ich bekomme beim Lesen selbiger das kalte Kotzen. Jede Formulierung trieft vor „wir können es besser“-Arroganz, geschätzt die Hälfte der diesjährigen 134 BuKo-Anträge ignoriert gepflegt die Lebensrealität von knapp 82 Millionen Einwohnern dieses Landes. Utopien schön und gut, aber verändert werden sollte doch bitte erstmal die Realität. Immer wieder ist man froh, dass wir Jusos und unsere Beschlüsse auf Bundesebene so herrlich irrelevant sind. Bestünde die geringste Gefahr, dass die Forderungen der Jusos in konkretes Handeln umgesetzt würden – ich würde vor Angst und Scham verzweifeln. Doch offensichtlich ist die Umsetzung der Forderungen nicht Teil des durchschnittlichen Juso-Selbstverständnisses – denn sonst kann man sich die enorme Anzahl an iPhones und vor allem das Sponsoring dieser „Wir überwinden den Kapitalismus und etablieren ein neues Gesellschaftssystem“-Veranstaltung durch die

So geht Antikapitalismus heute

So geht Antikapitalismus heute

Telekom und die Deutsche Bahn nur mit bitterböser Ironie erklären. Nun gut, irgendwie muss der 27″-Mac für den Livestream ja bezahlt werden, es sollen ja alle mitbekommen, dass wir den Kapitalismus verbieten. (An dieser Stelle würde mich übrigens mal interessieren, welchen Betrag der Bundesverband von den Ausstellern erhalten hat.)

 

Konkret unkonkret

Hauke Wagner, Hamburger PL-Kandidat für den Bundesvorsitz, hat in seiner Bewerbungsrede Lenin zitiert: „Revolution ist konkret.“ Er bot damit und mit seiner Kandidatur einen soliden Gegenentwurf für die Juso-Zukunft. Doch selbst für einen allgemein gültigen, von allen Jusos des Verbandes unterstützen Satz wie „Kein Fußbreit den Faschisten!“ erhält ein Hamburger Kandidat keinen Applaus – da soll noch einmal jemand sagen, die Herkunft dürfe keine Rolle spielen. Hauke bekam (beachtliche) 27% der Delegiertenstimmen – selbstverständlich aber nicht annähernd genug, um gegen Johanna Ueckermann zu bestehen.

Hauke Wagner, Kandidat für den Bundesvorsitz

Hauke Wagner, Kandidat für den Bundesvorsitz

Carsten Sinss, PL-Kandidat für einen der Stellvertreter-Posten im Bundesvorstand, forderte „Jusos für alle“ – und fiel bei der Wahl hintenüber, weil die linken Strömungen eine halbe Woche vor der Wahl noch schnell eine weitere Kandidatur aus dem Hut zauberte. So schnell kann’s geh’n. Überraschung! – mindestens ein Drittel des Verbandes findet keine Vertretung im Bundesvorstand. Neben der Tatsache, dass keins der BuVo-Mitglieder einen Migrationshintergrund aufweist, werden auch all jene ignoriert, die sich lieber mit der konkreten Realität befassen als mit dunkelroten Luftschlössern.

Der Übermut der gefühlten moralischen Überlegenheit führt offensichtlich zu einer Arroganz die es den betreffenden Personen und Zusammenschlüssen erlaubt, den nicht ganz so weisen Menschen des Verbandes deren eigene Irrelevanz in der Debatte ständig erneut vor Augen zu führen. Ob ein/e PLerIn jetzt die Stimmkarte hebt oder nicht – was macht das schon für einen Unterschied? Gehört wird eh nur, wer der Mehrheitsmeinung entspricht.

Und so fährt man mit dem Bus wieder gen Heimat und schläft auf der Fahrt erstmal ein – Revolution ist echt anstregend.

 

Hier gibts übrigens viele Bilder vom #BuKo13:

 

*(Für diese geniale Formulierung danke ich Jules von Herzen)

Johannes Jungilligens

Autor: Johannes Jungilligens

Johannes ist seit 2009 Mitglied bei den Jusos Mönchengladbach. Er lebt in Mönchengladbach und Bochum (und im Zug) und vertritt sozialdemokratische Werte nach dem Motto "Keiner kann die Welt alleine verändern (und das ist gut so)". Johannes findet, dass mit vielen guten Ideen und vielen, die mitmachen, die Gesellschaft gerechter und offener gestaltet werden kann. "Gleiche Löhne für gleiche Arbeit, faire Aufstiegschancen unabhängig von der Herkunft und freiheitliches Denken als Rahmen für die volle Entfaltung jeder und jedes einzelnen sollten selbstverständlich sein, sind es aber leider nicht. Daran müssen wir arbeiten!"

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Kommentar*


6 Kommentare zu „Morgen irgendwie leben – Der #BuKo13“

  1. FJ sagt:

    Inhaltslose Parolen, durchsetzt mit den Schlagwörtern des offiziellen, parteilichen Sprachleitfadens: Mehr scheint man nicht zu brauchen, um in gewissen Kreisen Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen. Wer hingegen eine differenzierte Herangehensweise mit konkreten Vorschlägen einzubringen sucht, erntet Verachtung, weil er den Problemen nicht dezidiert gegenübertrete.

    Das ist ein Problem, mit dem gerade Jugendorganisationen zu kämpfen haben. Vor allem, wenn man vorgibt, radikal zu sein, radikaler als die Mutterpartei versteht sich, und das nur durch Floskeln auszudrücken vermag, dann verkommt das inhaltliche zu nettem Geplänkel am Rande und das obligatorische, sprachlich einheitliche Sprücheklopfen wird zum eigentlichen Inhalt.

    Und das nicht nur bei den Jusos (wo Radikalforderungen selbstherrlicher Kaviarsozialisten und möchtegern-intellektueller Gerechtigkeitsphilosophen mit Hang zu charakterlichen „Größen“ wie Marx und Guevara lange Tradition haben; sorry, der Kommentar musste sein), sondern überall dort, wo jemand versucht, ohne wirkliches Verständnis klare Kante zu zeigen.

    Umso mehr freut es mich, dass jemand (mein abtrünniger Cousin:-)) Auf das Thema aufmerksam geworden ist und die Bereitschaft zeigt, dieses Problem der inhaltslosen Radikalrhetorik auch selbstkritisch anzugehen. Das wünscht man sich doch in sämtlichen Jugendorganisationen, oder? Denn wie wichtig ist es doch, sich inhaltlich zu profilieren, statt nur rumzuschwadronieren.

    LG, Franz

    PS: Wo wir schon beim Thema Selbstkritik waren: Bei der JU gibt es sowas natürlich nicht… 😉

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    • Johannes Jungilligens Johannes Jungilligens sagt:

      Lieber Cousin,
      Du irrst wie gewöhnlich ganz gewaltig: Die betreffenden Parolen sind eben nicht durchsetzt von den Sprachgewohnheiten der Mutterpartei sondern reichlich weit davon entfernt. Darin liegt auch ihre mangelnde Reichweite begründet, es sind nämlich eher Absatzbewegungen dahinter zu erkennen. Das ist auch einer der wenigen positiven Aspekte an diesem Dingen: Immerhin findet bei uns eine kritische Auseinandersetzung mit den Vorgängen und Positionen unserer Partei statt, auch wenn ich die Stoßrichtung nicht immer teile. Derartiges fällt bei der JU ja regelmäßig nur durch Abwesenheit auf.

      Auch wenn ich darüber gebloggt habe, so bin ich doch nicht der einzige Juso, der so hart mit den eigenen Juso-Genossen ins Gericht geht. Die Pragmatischer Linke stellt immerhin ca. 1/3 der Mitglieder 😉

      Deinem PS sei hinzugefügt, dass es bei der JU neben Diskussionen über den eigenen Zustand auch an Selbstkritik und Inhalten mangelt.

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  2. FJ sagt:

    Mein lieber Cousin :-)

    Immer wieder schön, zu lesen, wie sehr man sich irrt. Solche leeren Parolen sind also nicht Teil der Mutterpartei? Sicher? Es ist doch genau das, was den Markenkern der SPD seit jeher ausmacht: Polemisches Flammenreden aus positiv klingenden Schlagworten, ohne dass weitergehend argumentiert wird. Da behauptet man, die Maßnahme sei sozial. Damit ist sie heilig. Jeder, der sich dagegen ausspricht, ist automatisch asozial und spiegelt die soziale Kälte wieder, auch wenn noch niemand abschließend geklärt hat, was an alldem jetzt wirklich sozial ist.

    Nettes Beispiel: Der politische Mindestlohn. Da erklärt uns die liebe Frau Nahles, dass diese Maßnahme sozial ist und der CDU-Vorschlag eines wirtschaftlichen Mindestlohns Deutschland in einen Flickenteppich verwandeln würde, was selbstverständlich asozial ist. Nun könnte ein kritischer Geist natürlich geraderücken, dass unser schönes Land längst ein Flickenteppich ist (nicht nur durch Ost-West-Gefälle und Co, sondern allein schon durch den Föderalismus), und dass bundesweite Maßnahmen natürlich an lokale Disparitäten angeglichen werden müssen. ^

    Aber wer sollte das schon sagen, es wäre schließlich asozial, weil es der Sprachregelung der Mutterpartei widerspricht. Stattdessen wird jegliche Debatte unterdrückt; äußert der politische Gegner Bedenken, wird sofort das Angstbild des Flickenteppichs heraufbeschworen, das wie eine dunkle Gewitterwolke am Himmel aufzieht. SPD-Mitglieder und Jusos sind ruhig und folgen den Bundespolitikern wie brave Lämmer. Die ganze Organisation steht im Bann der Parole „Deutschland darf kein Flickenteppich werden“. Nun werden die unterschiedlichsten Lebensumstände unter einen Hut gezwängt und die in Wahlkampfzentralen erfundenen 8,50€ gelten in der Frankfurter Innenstadt (wo sie wohl viel zu wenig sind) genauso wie im ländlichen Sachsen (wo die Zahl exorbitant hoch erscheint).

    Und wie reagiert die CDU auf solche Parolen? Deiner Argumentation zufolge müssten von unserer Seite jetzt ebenso scharfe, ebenso inhaltsleere und ebenso polemische Schlachtrufe kommen. Und? Nichts. Nada. Nothing. Stattdessen wird die Gesamtpolitik immer mehr dem suggerierten Links-Mainstream angepasst. Das ist übrigens eine Einstellung, die Du von den meisten JUlern hören wirst, was deine Behauptung, in der Jungen Union gäbe es keine Selbstkritik, in die Schranken weist. Die gibt es sehr wohl. Die einzigen ernstzunehmenden Kritiker der Union sitzen zurzeit in den eigenen Reihen, weil sie Alternativvorschläge einbringen, statt einfach nur saftige Sprüche loszuwerden, wie die SPD das seit Jahren ausschließlich macht. Wer hat nochmal das Strategiepapier für modernen, bürgerlichen Konservatismus auf den Weg gebracht? Richtig. Philipp Mißfelder, Bundesvorsitzender der Jungen Union.

    Man entschuldige die ewig langen Ausführungen (kommt davon, wenn man Parolen durch Argumente ersetzt) :-)

    Franz

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    • Johannes Jungilligens Johannes Jungilligens sagt:

      Bevor ich später ausführlicher auf deine Auslassungen zum (von euch ja freundlicherweise diese Woche mitgetragenen) Mindestlohn eingehe: Du meinst doch nicht etwa DIESEN Philipp Mißfelder? http://www.faz.net/aktuell/politik/philipp-missfelder-ein-mann-will-nach-osten-13015861.html Also um als JU-Vorsitzender einen derartigen Verriss grade in der FAZ zu bekommen, muss man schon passionierter Ins-Klo-Greifer sein. Aber jedem das seine.. Freue mich ja schon auf die Versuche des nächsten JU-Vorsitzenden, gleichzeitig die Spuren der Schlammschlacht wegzuwischen und sich politisch zu profilieren. Wird sicher ein Fest :)

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      • FJ sagt:

        Zunächst einmal möchte ich Dir mein großes Lob aussprechen. Ehrlich, so schlagfertig kann ich nicht vom Thema ablenken. Übt Ihr das bei den Jusos?

        Und was Mißfelder angeht: Ja, er macht Alleingänge, stellt sich in Sachfragen gegen die Mutterpartei und hat kein Problem damit, mit SPDlern zusammenzuarbeiten, wenn es einen Nutzen hat (nicht für ihn, die Zusammenarbeit mit Schröder hat ihm ja wohl geschadet). Er spricht unbequeme Wahrheiten aus, ohne sie durch beschönigende Formulierung political correctness kleinzureden. Und seine häufigen Distanzierungen von den USA und die Weigerung, Russland als Feind zu sehen, dürften Dir doch eigentlich entgegenkommen. Dass er mit so einer Politik nur wenige Freunde findet, ist leicht nachvollziehbar. Macht ihn das schlechter?

        Der Text der FAZ ist voll von schlechter Polemik und bedient sich schamlos der Linksrhetorik („Springer-Blatt“ als abwertende Bezeichnung & Co). Beeindruckend ist auch, dass die Nebentätigkeiten in einem Verlag (Ihr habt ja einen eigenen) negativ erwähnt wird. Wäre der FAZ wohl ein Politiker lieber, der nicht gegen die Parteilinie anreden darf, weil er sonst arbeitslos ist? Einem Autor, der so schreibt, würde ich auch nur über einen Anwalt antworten. Den Zusammenhang zur Pressezensur in Russland habe ich da noch nicht so ganz verstanden, aber wenn ich noch ein paar Mal betend das Kommunistische Manifest lese, kommt das bestimmt.

        Schöne Ferien Ihr Sozen :-)

        Franz

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