Grundeinkommen – Bedingungslos ?

erstellt am: 18.07.2013 | von: Bastian Wieden | Kategorie(n): Meinung

„Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre ?“ Diese Frage bekommt man seit einiger Zeit in manchen Großstädten gestellt. Es klingt grotesk: Einkommen für alle – auch für die, die nicht arbeiten. Die Idee: Jeder Bürger erhält – je nach Finanzierungsmodell – 800,- bis 1000,- € (manche fordern sogar 1500,- €) auf welches sein Gehalt aufgerechnet wird. „Wer geht denn dann noch arbeiten“ höre ich jetzt schon viele von Euch rufen. Die Frage, wer dann noch arbeiten gehen würde, sollte man sich persönlich stellen: „Würde ICH noch arbeiten, wenn für mein Einkommen gesorgt wäre ?“ Für mich steht fest: Ja, ich würde arbeiten!

Geld regiert die Welt! (Foto: Chance Agrella mit freundlicher Genehmigung von http://freerangestock.com)

Geld regiert die Welt! (Foto: Chance Agrella mit freundlicher Genehmigung von http://freerangestock.com)

Laut dem statistischen Bundesamt (Quelle: Harburger Beiträge zur Psychologie und Soziologie der Arbeit, Seite 12) wurden in Deutschland im Jahr 2000 132 Mrd Arbeitsstunden geleistet. Davon wurden 47 Mrd (36 %) bezahlt und 77 Mrd (58%) wurden als unbezahlte Arbeit verrichtet, die restlichen 8 Mrd entfielen auf Wegzeiten. Man darf dabei auch nicht die Tätigkeiten eines/einer Hausmann/frau außer Acht lassen. Weiterer Punkt sind die bereits erwähnten Finanzierungsmodelle. Die meisten sehen eine Finanzierung aus Steuermitteln vor – welche laut einigen Befürwortern heute bereits vorhanden sind: Für einige müssten Subventionen sowie der „Bürokratie – Wasserkopf“ der Arbeitsämter,Jobcenter und Sozialämter abgeschafft, das Sozialsystem umstrukturiert werden. Es gibt einige Finanzierungsmodelle, welche sogar manche Kritiker überzeugen.

Des Weiteren möchte ich auf den geschichtlichen Hintergrund des „Grundeinkommens“ hinweisen:

Bereits 1516 hat der englische Staatsmann und humanistische Autor Thomas Morus in seinem Roman „Utopia“ ein Grundeinkommen erwähnt, durch welches Armut sowie auch Diebstahl so gut wie wegfallen.

Thomas Paine, einer der Gründerväter der USA, hat in einer seiner Schriften (insbesondere in „Agrarian Justice“) auf die Tatsache hingewiesen, dass einige wenige Menschen viel Land besitzen; und die, die erst später in die USA einreisen würden, eine „Entschädigung“ der Regierung bekommen müssten, um überhaupt leben zu können – damals war eine Selbstversorgung üblich. Unter Präsident Richard Nixon wäre es beinahe zu einer Einführung eines Grundeinkommens gekommen. Ein Überbleibsel dieser Idee existiert in Alaska in Form einer „Nationaldividende“, dem Alaska Permanent Fund – aus dem Verkauf des Öls.

In Namibia, der Ortschaft Otjivero – Omitara gab es von 2008 bis 2012 bereits erste Versuche eines bedingungslosen Grundeinkommens. Laut der dortigen evangelischen Kirche sowie einigen Mitarbeitern waren die Ergebnisse positiv. Jedoch gibt es Kritik: So wurde z.B. keine Kontrollgruppe definiert.

Auf das bedingungslose Grundeinkommen hat mich eine Bekannte bereits vor 8 Jahren aufmerksam gemacht. Damals stand ich dem ganzen kritisch gegenüber, auch wenn mir einige Punkte gefielen, fand ich das eine Einführung national sowie international zu Unstimmigkeiten führen würde; „bestenfalls“ würde das jeweilige Land welches ein Grundeinkommen einführt nur „müde belächelt“ werden. Bei längerer Betrachtung überwogen jedoch die positiven Aspekte eines Grundeinkommens; hier einige davon:

  1. Die gänzliche „Abschaffung“ von Armut und Obdachlosigkeit.

  2. Kulturimpulse:

    Künstler – insbesondere Autoren – welche monate, wenn nicht gar jahrelang an ihren Büchern arbeiten um diese fertig zu stellen – können nun ohne Zeitdruck ihre Werke zu Ende bringen, was auch sicherlich deren Qualität erhöht. Menschen können sich Freiräume schaffen; an sich selbst arbeiten/sich fortbilden.

  1. Eine Vollbeschäftigung wäre möglich, da einige Teilzeitarbeit annehmen könnten.

Es gibt derzeit einige Parteien die sich für eine (möglichst) schnelle Einführung eines Grundeinkommens einsetzen. Im Grunde befürworte ich das bedingungslose Grundeinkommen. Kurzfristig wird es jedoch schwierig – ja fast unmöglich sein – ein „bGE“ einzuführen.

  1. müsste dies europaweit (bestenfalls weltweit) eingeführt werden. Dafür müsste aber auch der Großteil der Bevölkerung darüber aufgeklärt werden – und dafür sein.

  2. Müsste es schrittweise eingeführt werden, um einer eventuellen Inflation vorzubeugen

Langfristig werden wir – meiner Meinung nach – jedoch nicht an eine Einführung vorbeikommen. Allein durch die Automatisierung wird es in Zukunft immer weniger Arbeitsplätze geben. Eine Vollbeschäftigung wird es nie geben können. Ein (bedingungsloses) Grundeinkommen setzt da an, wo andere Lösungsvorschläge versagen.

Schließen möchte ich mit dem  Satz, welchen  Götz Werner gerne im Zusammenhang des „Bedinungslosen Grundeinkommen sagt:

„Wer will findet Wege, wer nicht will, findet Gründe!“

Bastian Wieden

Autor: Bastian Wieden

Bastian sah sich bereits vor seinem Eintritt (2009) in die SPD / den Jusos als Sozialdemokrat. Seit Mitte 2011 ist er Mitglied im Vorstand der Jusos und bringt seitdem seine (Lebens)Erfahrung in die Parteiarbeit ein. "Gleiche Löhne für gleiche Arbeit - auch für Lohn,- und Zeitarbeiter; für Frauen und Männer!" hält er für machbar und erstrebenswert.

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Kommentar*

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37 Kommentare zu „Grundeinkommen – Bedingungslos ?“

  1. Guenter sagt:

    Ich freue mich sehr, dass es neben der SPD Rhein Erft nun auch eine Gruppe bei den Jusos gibt, die sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzen.

    Es ist sehr bedauerlich, dass die SPD nicht den Mut hat, zumindest die Aussetzung der Sanktionen gegen Menschen, die Termine der Jobcenter nicht wahrnehmen oder zu spät kommen, eben wie viele Menschen ein Organisationsproblem im Privaten haben, evtl. Briefe nicht öffnen, verlegen, Termine nicht organisieren usw.. Die Bundesagentur für Arbeit bestätigt, dass es bei den Sanktionen meist nicht um Arbeitsplätze geht, und selbst wenn ein Mensch den zugewießenen Arbeitsplatz nicht annehmen möchte und auf eine Bewerbung verzichtet, statt dies bei der Bewerbung einfach zu sagen, stehen hinter diesem Menschen andere Menschen Schlange, die händeringend einen (Zu)verdienst suchen.

    Jede/r weiß, auch aus der Geschichte, dass man Menschen kein Willkürinstrument in die Hand geben darf. Es ist offensichtlich, dass Sachbearbeiter_innen ihre Macht der Sanktionen auch aus persönlicher Sicht anwenden.

    Das ist der eigentliche Skandal in der SPD, dass dies nicht erkannt wird.

    Und das zieht sich durch die ganze Politik der SPD, z. B. bei der Rente. Selbst dabei, im Alter, soll ein Bestrafungsregime noch wirken gegen Menschen deren Erwerbs-/Lebensbiografie gebrochen ist.

    Man redet davon, dass man bestimmte Menschen nicht zum Grundsicherungsamt schicken will, aber dann doch andere wieder. Das ist infam, verlogen und sozial ungerecht, wenn man nicht einmal im Alter Menschen eine Garantierente und oberhalb der Hartz IV Sätze ausbezahlen kann. Denn alte Menschen haben häufig keine Möglichkeit mehr zuzuverdienen oder eine Arbeitsstelle zu finden.

    Ich freue mich, dass es bei euch diesen Mut und die Aufrichtigkeit gibt sich gegen den mainstream in der SPD zu stemmen, denn dabei macht man sich in der SPD und auch bei den Jusos keine Freunde, das mußte ich als EX SPD sehr empfindlich erfahren.

    http://www.youtube.com/watch?v=DpNvPNrBFL0

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  2. Johannes Jungilligens Johannes Jungilligens sagt:

    Lieber Günter,

    danke für den Kommentar! Zur Klarstellung: Es ist nicht so, dass wir uns für das BGE per se aussprechen, wir sind vielmehr derzeit in einem (durch den Wahlkamf ein wenig eingeschränkten) Diskussionsprozess bezüglich derartiger Ideen. Dieser Blogeintrag von Bastian Wieden soll ein Debattenbeitrag dazu sein, er stellt aber (noch?) nicht die Meinung der Jusos Mönchengladbach dar, da sich bei uns ein recht breites Meinungsspektrum findet und wir, wie gesagt, derzeit diskutieren!

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    • Guenter sagt:

      Ok, aber ich finde es schon gut, wenn bei den Jusos (bei euch) endlich auch eine Diskussion stattfindet und ihr nicht der SPD hinterherredet, das erwartet man von den Jusos eigentlich nicht, obwohl wenn es dann um die Karriere bei der SPD geht, wird das schon angepasster. Vorher, also jetzt jedoch, sollte es eine Diskussion um andere Gesellschaftsmodelle geben.

      Dass man in der SPD, auch bei den Jusos appellieren muss, dass es keinen Zwang geben darf und dass man bei einem Willkürinstrument nicht sensibler agiert, wundert mich schon.

      Leider liegen die Piraten derzeit in den Umfragen nicht bei oder über 5 % sonst müßte die SPD langsam so agieren, wie die CDU, nämlich Positionen der Anderen aufgreifen.

      Ich hoffe jedoch, dass die Piratenpartei es schafft in den Deutschen Bundestag einzuziehen und die SPD mit den Grünen und den Linken weiter unter Druck gesetzt wird.

      Ich will mal sehen wie lange die SPD das noch aushält, wenn sie in einer möglichen großen Koalition gegen ihre eigene Überzeugung und Beschlüsse agieren muss, Stichwort Mindestlöhne in der letzten großen Koalition. Wir könnten sie schon längst haben, aber die SPD hält lieber an der Macht fest als ihren Überzeugungen zu folgen, daher liegen sie derzeit auch bei den Umfragen weit unter 30 %

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      • Bastian Bastian sagt:

        Hallo Guenter,

        zuerst einmal möchte ich mich ebenfalls für Deinen Kommentar bedanken. Freut mich das es hier zu einer Diskussion kommt, jedoch würde ich mir eine Diskussion zum Thema Grundeinkommen wünschen.

        Was dir auf meinespd.net widerfahren ist, ist wirklich nicht nachvollziehbar. Es spiegelt jedoch nicht die Meinung sowie die Diskussionskultur aller SPD – Mitglieder wider.

        Was die Piraten angeht: Ich beobachte die Piraten bereits seit langem, insbesondere wegen ihren Ideen zum Grundeinkommen. Anfangs hielt ich die Piraten für eine Bereicherung der Demokratie in Deutschland. Meine Meinung habe ich aber revidiert, als ich erfahren musste, das es bei denen Rechte gab und wohl auch heute noch rechte Strömungen gibt.

        Bevor eine Partei ein Grundeinkommen in ihr Parteiprogramm schreibt, sollte erst einmal die Bevölkerung über das Grundeinkommen aufgeklärt werden. Eine zu schnelle Einführung, wie es die Piraten anscheinend wollen wäre für das Grundeinkommen nicht besonders förderlich. Im Gegenteil: Sie wäre von vornerein zu Scheitern verurteilt.

        Vielleicht überdenkst du Deinen Austritt nochmals, trittst der SPD wieder bei und setzt Dich weiterhin für ein Grundeinkommen ein. Würde mich jedenfalls freuen einen Gleichgesinnten Genossen in der Partei zu haben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Bastian Wieden

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  3. Guenter sagt:

    Bastian, ich finde es bedauerlich, dass du die Piratenpartei in die rechte Ecke stellst, weil es dort auch Menschen gab und gibt, die in eine Partei eintreten, um ihr zu schaden, oder gerade in jungen Parteien versuchen, schnell Karriere zu machen. Stichwort Unterwanderung.

    Und gerade wenn man in der SPD z. B. einen Wolfgang Clement hatte, einen Heinz Buschkowski, einen Thilo Sarrazin, einen Gerhard Schröder, der Putin für einen lupenreinen Demokrat hält, einen Franz Müntefering, der meint, „wer nicht arbeitet, soll nicht essen“, Funktionäre, Minister haben, die nach ihren Ämtern in der Privatwirtschaft arbeiten für deren Geschäftfeldern sie im Amt Politik machten, Riester, Schily, Schröder, einen Johannes Kahrs, der Militär verherrlicht und eine linke Parteigenossin mit Telefonterror überzog usw. usf. wäre ich vorsichtig mit Steinen aus dem Glashaus auf Andere zu werfen.

    Aber zum bGE. Die Piratenpartei will keine schnelle Einführung eines bGE. Mit ihrer Zurückhaltung hat sie sogar die Befürworter eines Grundeinkommens verunsichert und ich bin der Meinung, dass dies der Grund ist für das derzeitig schlechte Abschneiden in Umfragen und in Niedersachsen (dort gab es keine Offensive fürs bGE wie in Berlin).

    Wie in anderen Parteien trägt die Parteispitze der Piraten nicht offensiv einen 2/3 Beschluss zum bGE, sondern sie müssen es gegen ihre persönliche Meinung (1/3) vertreten, glaube ich.

    Schaue dir das Wahlprogramm der Piratenpartei an, da kannst du erfahren, wie sich die Piraten die Zukunft vorstellen, nicht nur beim bGE.

    Gerade haben wir bei der Verabschiedung der Petition von Susanne Wiest (und meiner) erfahren, wo die SPD steht. Sie hat sich mal wieder dem Antrag der Grünen und der Linken nicht angeschlossen. Sie will nicht weiter diskutieren und nur halbherzig Volksbefragungen.

    Aber arbeitet weiter an Grundsicherungen. Ich finde ein bGE kommt nicht über Nacht wie eine Währungsumstellung, dazu sind unsere Systeme viel zu komplex (Rente) und das Grundeinkommen mit einer Steuerreform zu verbinden halte ich für falsch (Götz Werner), obwohl es richtig ist wie bei der letzten MWST Erhöhung die Sozialabgaben bei der unselbstängigen Beschäftigung zu entlasten und alle über den Konsum tragen zu lassen, Stichwort Bürgerversicherung.

    Und nicht wie die SPD den Leuten vorzulügen, eine MWST schadet Menschen mit geringem Einkommen.

    Also:

    – Reform des Kindergeldes, eine Kindergrundsicherung, das mit dem sonstigen Einkommen zu versteuern ist, mit einem kleinen Steuerfreibetrag, um dem GG Rechnung zu tragen. Das wollen SPD Mitglieder mit Kinder nicht. Sie wollen für sich mit hohem Einkommen auch ein hohes Kindergeld.

    Allerdings sagte Sigmar Gabriel in einer talkshow, „so wie wir hier alle sitzen brauchen wir überhaupt kein Kindergeld“. Und?
    David Richard Precht, ein Befürworter des bGE sagte bei Lanz, „für uns reichen 10 Euro Kindergeld, um das Grundgesetz nicht zu ändern“. Recht hat er.

    Wo ist da der Ansatz? Die SPD will viele Leistungen auch für Reiche.

    – beim ALG II die Sanktionen aussetzen. Man würde sehen, dass es deshalb zu keinerlei Änderung auf dem Arbeitsmarkt kommt. Es wäre kein bGE wie selbst Abgeordnete der SPD im Deutschen Bundestag (agressiv und hysterisch) in Richtung Linke riefen, die eine Abschaffung der Sanktionen forderte. Die SPD stimmt nicht einmal dem Antrag der Grünen zu, die Sanktionen zumindest auszusetzen

    Olaf Scholz sagte bei hart aber fair, man bräuchte keine Bedarfsprüfung, wenn man nur das Einkommen berücksichtigt. Recht hat er!

    Ein Lichtblick oder ein Aussetzer?

    – eine echte Garantierente ohne die Erwerbs- und Lebensbiografie zu berücksichtigen. Im Alter nutzt es nichts, Menschen dafür büßen zu lassen, dass vieles schief lief. War da einmal etwas bei der SPD mit „bedürftigen Menschen“, die man unterstützen müßte.

    Lang ist es her dass die SPD sagte, die Sozialhilfe wäre kein Almosen, sondern ein Recht, für das die SPD kämpfte (vor der Zeit der heutigen Jusos)

    Wenn man diese „Baustellen“ (richtig) bearbeitet, muss man dann nur noch dafür sorgen, dass ein ALG II, ein Grundeinkommen in das sonstige Einkommen hineinwächst, Stichwort negative Einkommensteuer, als Beispiel.

    Arbeitet daran!!!

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  4. Thomas Weber sagt:

    Ich bin Sozialdemokrat und freue mich über den Blogeintrag. Sehr gut, dass bei den Jusos über ein bGE nachgedacht wird. Das bGE ist die fundamentale Innovation der Arbeitsgesellschaft. Sie entspricht sozialdemokratischen Grundwerten.

    Wer heute auf der Höhe der Zeit sein will – und Willy Brandt hat das in seinem Abschiedsbrief an die sozialistische Internationale gefordert – kommt an der positiven Diskussion über das Grundeinkommen nicht vorbei. Die gegenwärtige sozialdemokratische Führung erweist sich bei dieser Frage entweder ganz sprachlos und unbeteiligt oder fast irrational defensiv und rückwärtsgewandt.

    Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sollten sich für das bGE öffenen-. Die Befürworter eines bGE in der SPD sollten sich vernetzen und organisieren. Ich bin dabei.

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    • Guenter sagt:

      jetzt habe ich zum 2. Mal die „Rechenaufgabe“ nicht erfüllt vor dem Abschicken und danach war mein Beitrag verloren, das ist hochgradig ärgerlich.

      Ich habe diesen Fehler auch schon mitgeteilt, erhielt jedoch keine Antwort.

      Ich finde es gut, dass in der SPD die Diskussion um ein Grundeinkommen erneut beginnt zumindest hier im Blog.

      Die SPD hängt an einem alten und überholten Arbeitsbegriff fest wie die Linkspartei und folgt fast unterwürfig den Gewerkschaften, die sich auch gegen ein Grundeinkommen stellen. Wie sie auch gegen einen Mindestlohn waren und sich die SPD den Gewerkschaften unterordnete.

      Was ist das bloß für eine hilflose Partei.

      Selbst August Bebel sagte vor über 100 Jahren, wir müßten den Produktionsprozeß so organisieren, dass wir nur noch eine Stunde am Tag arbeiten. Die SPD möchte jedoch dass Alle und viel arbeiten, für Andere und dann jammert sie darüber dass sich die Schere zwischen arm und reich immer weiter öffnet. Wenn man für jemand Anderes arbeitet, erwirtschaftet man IMMER einen Mehrwert für den Anderen und sorgt für eine offene Schere.

      Dieser Mehrwert, das erwirtschaftete Kapital sorgt für eine immer weiter geöffnete Schere, denn selbst wenn das Kapital neu investiert wird, geschieht dies nur, um weiter einen Mehrwert zu erzielen und das geschieht in der Automatisierung, um die Lohnkosten zu sparen. Die Automatisierung wiederum hat die SPD mit einem Niedriglohnsektor verhindert bzw. hinausgezögert, fortschrittsfeindlich.

      Als ich Sigmar Gabriel und Andrea Nahles damit vor über 1000 Menschen im Rathaus Schöneberg konfrontierte, wurde ich von Andrea Nahles nur müde belächelt. Sigmar Gabriel ermutigte mich weiterzumachen, er hätte in seiner Jugend auch gegen die Mehrheit seiner Partei gegen Atomkraftwerke gearbeitet. Er verhinderte jedoch nicht, dass vom Parteivorstand in Berlin über Nacht 12.000 Beiträge zum Grundeinkommen bei meinespd.net gelöscht wurden.

      Ein Diskussionsforum wie bei meinespd, bei dem sich auch Nichtmitglieder beteiligen könne, wurde nicht mehr eingerichtet.

      Und die SPD will Volksbefragung und nicht einmal eine offene Diskussion in der SPD, bei SPD.de wurde ich auch schon wieder gesperrt, weil ich über Sanktionen und Grundeinkommen schrieb.

      Kämpft gegen diese Parteispitze, denn im Hamburger Programm heißt es

      „Freiheit bedeutet die Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben. Jeder Mensch ist zur Freiheit berufen und befähigt. Ob er dieser Berufung entsprechend leben kann, entscheidet sich in der Gesellschaft. Er muss frei sein von entwürdigenden Abhängigkeiten, von Not und von Furcht, und er muss die Chance haben, seine Fähigkeiten zu entfalten und in Gesellschaft und Politik verantwortlich mitzuwirken. Nur wer sich sozial ausreichend gesichert weiß, kann seine Freiheit nutzen.“

      Was ist das anderes als Grundeinkommen. Die SPD schreibt schöne Dinge in ihr Programm und läßt die Mitglieder monatelang daran feilen, um es dann in die Schublade zu legen.

      Ein Schreiben an Herrn Gabriel und Herrn Wiesehügel zum Thema Agenda 2010, zu den Sanktionen, zum Grundeinkommen vom Mai ist bis heute nicht beantwortet trotz Erinnerung im Juni

      Wie auch ein Schreiben an H. Druin nach der Sendung bei Stefan Raab.

      Nach der Bundestagswahl wird es hoffentlich eine neue SPD geben mit einer neuen Parteispitze und neuen Themen, hoffe ich, denn wie soll es weitergehen?

      Es glaubt doch niemand wirklich an rot/grün ohne Linkspartei, Peer Steinbrück steht für eine große Koalition nicht zur Verfügung und wenn die SPD als einzige Machtoption doch eine große Koalition macht, ist sie als Partei tot, denn sie wird dann von der Opposition unter Druck gesetzt, wie ich hoffe zusätzlich von einer Piratenpartei

        Zitieren

      • Sebastian Laumen Sebastian Laumen sagt:

        Lieber Guenter,

        als Siteadmin tut es mir sehr leid, dass diese Rechenaufgabe notwendig ist. Eine Rechenaufgabe ist im Verhältnis zu anderen Captchas weitgehend barrierefrei. Um aber Deinen Ärger mit der falschen Lösung in Zukunft etwas zu reduzieren, empfehle ich Dir den Beitrag zuvor sicherheitshalber zu kopieren (Strg+A, Strg+C).
        Glücklich bin ich mit dem Captcha auch nicht, aber seit dem Einbau hat sich ein überhand nehmendendes Spam-Problem auf Null reduziert, weshalb ich mich in näherer Zukunft auch nicht von dieser Lösung verabschieden werde.
        Dass, Du bisher auf die E-Mail keine Antwort erhalten hast, tut mir leid, aber im Moment bin ich im Urlaub, weshalb ich nicht auf E-Mail reagiere.

        Viele Grüße

          Zitieren

  5. Guenter sagt:

    Sebastian Laumen:
    Lieber Guenter,

    als Siteadmin tut es mir sehr leid, dass diese Rechenaufgabe notwendig ist. Eine Rechenaufgabe ist im Verhältnis zu anderen Captchas weitgehend barrierefrei. Um aber Deinen Ärger mit der falschen Lösung in Zukunft etwas zu reduzieren, empfehle ich Dir den Beitrag zuvor sicherheitshalber zu kopieren (Strg+A, Strg+C).
    Glücklich bin ich mit dem Captcha auch nicht, aber seit dem Einbau hat sich ein überhand nehmendendes Spam-Problem auf Null reduziert, weshalb ich mich in näherer Zukunft auch nicht von dieser Lösung verabschieden werde.
    Dass, Du bisher auf die E-Mail keine Antwort erhalten hast, tut mir leid, aber im Moment bin ich im Urlaub, weshalb ich nicht auf E-Mail reagiere.

    Viele Grüße

    Hallo Sebastian, das mit dem Spam verstehe ich natürlich, es ist nicht die Rechenaufgabe das Problem, sondern, dass der Text verloren geht, wenn man die Rechenaufgabe nicht oder falsch löst.

    Auch mit dem Kopieren ist mir klar und ich kenne dies von anderen Situationen, aber das vergißt man mitunter und dann ist es ärgerlich, wenn man seinen Text verloren hat.

    Wenn, dann sollte das vorher angekündigt sein, aber besser anders programmiert werden.

    Ich weiß es jetzt.

    Gruß
    Günter

      Zitieren

  6. Guenter sagt:

    Das ist ja ein trauriger blog, werbt ihr nicht einmal bei eueren Jusos oder wollt ihr euch alle nicht mit dem beschäftigen, was viele beschäftigt?

    Peter Glotz, ehemaliger SPD-Bundesgeschäftsführer, formulierte es für die politischen Parteien so: Keine Partei findet das gut. Denn an der Arbeit hängt auch die Macht der Parteien und Organisationen. Im bisherigen Arbeitssystem wird jedem unter Ausnutzung von Existenzangst signalisiert, dass er potenziell überflüssig und ersetzbar ist. Ein bedingungsloses Grundeinkommen, das den Lebensunterhalt von der Arbeit abkoppelt, würde den Menschen hingegen die Chance eröffnen, Freiheit, Würde und Gemeinsinn zu gewinnen.

    Und was sagt ihr? Nichts?

      Zitieren

    • Sebastian Laumen Sebastian Laumen sagt:

      Um das mal eben zu rekapitulieren: Hier wird auf unserem Blog das Thema BGE, das (noch) nicht Beschlusslage der Jusos MG ist, angesprochen und nach einer(!) Woche heißt es, wir würden nichts tun?!?

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      • Guenter sagt:

        Was ist das denn für eine Bewertung. Es spielt doch keine Rolle, seit wann der blog besteht, das bedingungslose Grundeinkommen geht zurück bis ins Mittelalter und ist überall Thema und immer mehr.

        Dabei interessiert es auch nicht, ob irgendetwas Beschlußlage ist, eine Diskussion führt erst zu einem Beschluß. Oder wartest du bist dir jemand deine Erkenntnis abnimmt und dir ein bGE vorschreibt?

        Schon einmal etwas von der SPD Rhein Erft und Grundeinkommen gehört?

        „Hier gibt es echt was neues“ ist aber schon alt

        http://www.erftkreis-spd.de/db/docs/doc_16419_20071021185525.pdf

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      • Sebastian Laumen Sebastian Laumen sagt:

        Seit wann es dieses Blog gibt, ist denkbar unerheblich. Allein der Beitrag ist erst eine Woche alt.
        Aber Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die inhaltliche Diskussion oder gar die Positionierung hier in den Kommentaren dieses Blogs stattfindet???
        Das Blog, wie Du auch in der oberen Seitenleiste sehen kannst, spiegelt nicht zwingend die Mehrheitsmeinung der Jusos MG wider. Es kann natürlich sein, dass zu dem Thema auch ein Beitrag mit konträrer Argumentation erscheint. Auch dieser kann eine Mindermeinung vertreten. Aber ohne Antrag wird es auch keine Positionierung des Vorstands oder der Jusos MG geben. Zur zeit weiß ich nicht, welche Position mehrheitsfähig ist. Und solange bleibt es eine Einzelmeinung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
        Für eine Positionierung der Jusos MG ist es jedoch unerheblich, ob sich schon eine andere Gliederung der SPD für oder gegen das BGE ausgesprochen hat.

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      • Guenter sagt:

        Was schreibst du denn über Zeit, kannst du nicht lesen oder willst du nicht verstehen. Die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen ist schon alt und es wäre eher peinlich, das wäre bei euch noch nicht angekommen.

        Schreibe doch mal etwas inhaltlich, was hier noch keiner (von euch) machte und erzähle mir nicht als Ex SPD etwas über Anträge, Beschlüsse und Mehrheiten

        Oder ist es dir eher unangenehm, dass das Thema hier zur DISKUSSIOM gestellt wurde?

          Zitieren

    • Sebastian Laumen Sebastian Laumen sagt:

      Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: die inhaltliche Diskussion wird bei den Sitzungen geführt und nicht in der Kommentarfunktion eines Blogs. Und erst recht nicht, weil ein Externer gerne mal ne Stellungnahme hätte.

      Um mit Ottmar Schreiner zu schließen: „Die SPD verlässt man nicht. Man kämpft in ihr. Und dann kann man hin und wieder auch gewinnen.“

        Zitieren

  7. Guenter sagt:

    Sebastian, du langweilst. Ein blog wird eröffnet, weil es eine Diskussion geben soll.

    Und, der eine hält es mit dem einen Sozialdemokraten, der eine mit dem Anderen, lese mal was ich schreibe, dann erfährst du was Sozialdemokraten so sagen.

    Ich jedenfalls engagiere mich für ein bedingungsloses Grundeinkommen, weil mir die Freiheit wichtig ist.

      Zitieren

    • Sebastian Laumen Sebastian Laumen sagt:

      Für scheinbare „Langeweile“ reagierst du ja doch recht zügig auf neue Kommentare. Oder gerade deswegen, aber dann hat diese eine andere Ursache.

      Es steht natürlich jeder/m frei, sich hier mit einem Kommentar zu beteiligen. Aber irgendwie haben wohl nicht so viele das dringende Bedürfnis sich (hier) daran zu beteiligen. Das kann sich natürlich noch ändern. Aber das soll jede*r für sich entscheiden.

      Du kannst ja, wie viele andere auch, für das BGE sein. Verbietet Dir ja keiner. Warum sollte das auch jemand?
      Aber genauso nehme ich mir die Freiheit mich dort zu dem Thema inhaltlich zu äußern, wo ich es mag und wann ich es mag. Vielleicht mal in einem Kommentar, vielleicht in nem eigenen Beitrag, vielleicht bei ner Sitzung oder auch gar nicht. Muss ich mal schauen, in welcher Laune ich bin.

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      • Bastian Wieden Bastian Wieden sagt:

        Hallo Guenter
        Hallo Thomas,

        Als ich gestern Abend „mal eben“ meine Emails überprüfen wollte, wurde ich förmlich von den vielen Kommentar – Meldungen des blogs überschüttet. Gespannt, welche Resonanz mein Blogeintrag bewirkt/e, schaute ich hier rein: Resigniert stellte ich fest, dass es sich bei den Kommentaren eher um Kritik an unserem blog bzw. nicht vorhandenen Kommentaren in demselben handelt.

        Als „traurig“ würde ich unseren blog nicht bezeichnen. Mich hingegen schon, da ich mir lieber Kommentare, in Form von Pro´s und selbst – oder gerade – von Contras gewünscht hätte, um diese dann in zukünftigen Diskussionen einzubringen. Die meisten meiner (Juso)Genossen konnten sich bisher nicht an der „Diskussion“ beteiligen, da sie größtenteils ihre wohlverdienten Ferien bzw. ihren Urlaub geniessen – soweit möglich. Im Übrigen halte ich – genau wie Sebastian – eine inhaltliche Diskussion hier im blog für ungeeignet.

        Nun zu Thomas:

        Freut mich das Du dich für das bedingungslose Grundeinkommen einsetzt oder zumindestens interessierst. Noch mehr freut es mich natürlich, dass du ein Sozialdemokrat bist – hoffe mit
        Parteibuch – Wenn dem nicht so ist: Am Besten heute noch beitreten! Was die Parteispitze der SPD angeht, sehe ich sie keineswegs als irrational, defensiv oder gar rückwärtsgewandt. Setzt sie sich doch rationell, offensiv sowie zukunftsorientiert für einen Mindestlohn ein.

        Zuletzt bitte ich alle folgenden Kommentatoren, mehr auf den Inhalt des blogs per Pro oder Contra einzugehen. Vielen Dank im Voraus.

        Viele Grüße

          Zitieren

  8. Thomas sagt:

    Lieber Bastian,

    Du schreibst

    „ .. da ich mir lieber Kommentare, in Form von Pro´s und selbst – oder gerade – von Contras gewünscht hätte, um diese dann in zukünftigen Diskussionen einzubringen. „

    und dann schreibst Du wieder

    „… Im Übrigen halte ich – genau wie Sebastian – eine inhaltliche Diskussion hier im blog für ungeeignet.“

    Was willst Du denn nun? Sorry, aber das ist flotter geschrieben als gedacht.

    Deine weitere Formulierung:

    „Freut mich das Du dich für das bedingungslose Grundeinkommen einsetzt oder zumindestens interessierst. Noch mehr freut es mich natürlich, dass du ein Sozialdemokrat bist – hoffe mit
    Parteibuch– Wenn dem nicht so ist: Am Besten heute noch beitreten! „

    klingt überheblich und auf jeden Fall so, als würdest Du Deinen Diskussionspartner nicht ernst nehmen.

    Das trifft auch auf Deine Entgegnung auf meine Feststellung über die Parteiführung

    „Die gegenwärtige sozialdemokratische Führung erweist sich bei dieser Frage entweder ganz sprachlos und unbeteiligt oder fast irrational defensiv und rückwärtsgewandt“

    zu. Der Verweis auf den Mindestlohn, der natürlich gegenwärtig eine notwendige Forderung, ist, ist im Zusammenhang mit meiner Kritik kein wirkliches Argument und überflüssig.

    Nicht nur, aber auch Sozialdemokraten sollten ihre Diskussionspartner ernst nehmen.

    Ich begrüße Deinen Blogeintrag gerade deshalb, weil er die sozialdemokratische Sprachlosigkeit beim bGE durchbricht, eine Sprachlosigkeit, die eigentlich nicht nachvollziehbar ist – und das nenne ich „fast irrational“.

    Die Einführung des bGE ist ein Fortschrittsprojekt auf der Höhe der Zeit, das sozialdemokratischer nicht sein könnte,

    weil es die durch den technischen und gesellschaftlichen Fortschritt und die digitale Kommunikationsrevolution sich grundlegend ändernde Arbeitsgesellschaft freiheitlich, gerecht und solidarisch gestaltet:

    freiheitlich,
    weil es den Einzelnen von erzwungener Arbeit zu freiwillger Arbeit befreit,

    gerecht,
    weil es der Gleichheit aller in der Menschenwürde entspricht und allen die materielle Voraussetzung schafft, sich an den demokratischen Prozessen und Verfahren zu beteiligen,

    solidarisch,
    weil es den Einzelnen mit der Gemeinschaft bedingungslos verbindet.

    Das BGE ist ein Projekt der Nachhaltigkeit,

    weil es die Arbeits- und Lebensweise in Richtung weniger materieller Verschwendung verändert,

    und
    weil es global auf die ganze Welt übertragbar gedacht werden kann.

    Mit Grüßen von Genosse zu Genosse

    Thomas

      Zitieren

  9. Hier gibt es jetzt übrigens einen weiteten Debattenbeitrag zum Thema BGE: http://blog.jusos-mg.de/2013/08/02/grundeinkommen-uncool/
    Dieses mal mit kritischem Blick.

      Zitieren

  10. Guenter sagt:

    Was sagen die Jusos zu Peer Steinbrück

    Ich Sommerinterview meinte er, die Finanzmärkte müssen reguliert werden, zu den Jusos sagte er, er könne die Finanzmärkte nicht regulieren.

    Ja, was denn nun?

    http://www.youtube.com/watch?v=VUKtAN0IhRg

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  11. Guenter sagt:

    Was sagen die Jusos zu den Grünen, die in ihr Wahlprogramm schreiben:

    Die Sanktionen für Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslossengeld II sind meist demütigend, unnötig und kontraproduktiv. Die
    verschärften Sanktionen für Menschen unter 25 Jahren, die bis zur Obdachlosigkeit führen können, wollen wir unverzüglich abschaf
    fen.

    Und

    Wir halten deshalb die Einrichtung einer Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag für sinnvoll, in der Idee und Modelle eines Grundeinkommens
    sowie grundlegende Reformperspektiven für den Sozialstaat und die sozialen Sicherungssysteme diskutiert werden.

    Wie wollt ihr mit dieser Partei koalieren, die meilenweit von euch entfernt ist in der sozialen Sicherung, auch bei der grünen Grundrente?

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    • Sebastian Laumen Sebastian Laumen sagt:

      Frag doch die Jusos (jusos.de), was sie dazu sagen, wir sind die Jusos aus MG. Und was die dazu sagen oder ob, das findest Du ggf. auf jusos-mg.de.
      Da ich mich zuletzt wohl etwas missverständlich ausgedrückt habe oder die Formulierungen in „Über das Blog“ wohl nicht eindeutig genug sind:
      Hier im links-eröm-Blog zählen die individuellen Anschauungen des Autors/der Autorin. Diese können der Mehrheitsmeinung der Jusos MG entsprechen, müssen sie aber nicht, weshalb an dieser Stelle sicherlich persönliche Ansichten vertreten werden, aber nicht unbedingt, was die Jusos MG zu einem Thema sagen.
      Kurz: Ohne Beschluss durch Vorstand oder Unterbezirkskonferenz gibt es keine Positionierung und solange sagen die Jusos MG nichts zu Thema XY, was selbstverständlich nicht ausschließt, dass es Einzelmeinungen gibt.
      Sollte es da Unklarheiten gegeben haben, hoffe ich diese nun ausgeräumt zu haben.

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  12. Veit sagt:

    Nicht nur Quietscheentchen verwirklichen, erst recht fürs Grundeinkommen sein, täte der Sozialdemokratie gut. Sie könnte sich von einem überholten Arbeitsbegriff, den der Erwerbsarbeit lösen, und andere ebenso wichtige Arbeit anerkennen. Technologischen Fortschritt begrüßt die SPD als Innovationen ja auch, selbst obwohl er Erwerbsarbeitsplätze gesamtgesellschaftlich reduziert. Peter Hartz‘ Aufgabe vor der sogenannten Reform war mitunter der sozialverträgliche Abbau von Arbeitsplätzen!

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  13. Guenter sagt:

    Stellt euch mal vor, Angela Merkel springt auf den Zug einer Existenzsicherung auf, wie sie euch die Mindestlöhne vermasselte und die Grundrente (auch wenn noch nicht konsequent, seid ihr ja auch nicht)

    Die Schweizer wollen eine Volksbefragung zu dem Thema, die 100.000 nötigen Stimmen sind amtlich bestätigt

    http://generation-grundeinkommen.ch/

    Die Zyprioten wollen ein Grundeinkommen

    http://cyprus-mail.com/2013/07/26/president-announces-guaranteed-minimum-income-for-all-citizens/

    Damit bei der SPD nicht bald das Licht ausgeht, solltet ihr Jusos endlich mal aufwachen und nicht nur dem Parteivorstand zu Munde reden.

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  14. Guenter sagt:

    Hier gibt es ein paar Eindrücke über die Aktivitäten zum Grundeinkommen und zur Bundestagswahl.

    Ich finde es schade, dass die Jusos nicht dabei sind, zumindest nicht in merklicher Anzahl

    http://grundeinkommen-ist-ein-menschenrecht.blogspot.de/

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  15. Guenter sagt:

    Könnte es sein, dass die SPD auch nicht aus dem Umfragetief kommt, weil sie eine Jugendorganisation hat, die Grund- und Menschenrechte in Form eines existenzminimums „UNCOOL“ findet?

    Will sie damit eine junge, gebildete, engagierte Jugend ansprechen?

    http://blog.jusos-mg.de/2013/08/02/grundeinkommen-uncool/

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    • Sebastian Laumen Sebastian Laumen sagt:

      Ja, das ist es wohl. Liebe Politologen, Ihr könnt Eure Forschung beenden. Wir als Mönchengladbacher Jusos haben die schlechten Umfragewerte der SPD zu verantworten. Alle. Daraus werden wir unsere Konsequenzen ziehen und aus der Partei austreten und bei den Piraten eintreten, um aktiv gegen das BGE zu kämpfen. Auch die, die eigentlich dafür sind.
      Das sind wir unseren Nichtwählern schuldig. Wir stellen uns unserer Verantwortung.

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  16. Guenter sagt:

    Von Menschen, die etwas von der Sache verstehen.

    Die SPD jedoch will an Sanktionen festhalten und Menschen weiter stigmatisieren

    http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaf…45412.html

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  17. Guenter sagt:

    Guenter:
    Von Menschen, die etwas von der Sache verstehen.

    Die SPD jedoch will an Sanktionen festhalten und Menschen weiter stigmatisieren

    http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaf…45412.html

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  18. Guenter sagt:

    Guenter:

    Bitte den link vom folgenden Beitrag hier einsetzen, da dieser nicht funktioniert

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  19. Guenter sagt:

    Bastian, zensierst du nun Beiträge indem du sie nicht veröffentlichst, nicht einmal Zeitungsbeiträge?

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    • Sebastian Laumen Sebastian Laumen sagt:

      Jetzt aber mal ganz höösch! Geduld ist eine Tugend.
      Gerade in der warmen Jahreszeit ist es durchaus üblich, dass Menschen ein paar Tage im Ausland verbringen und dann nicht täglich online sind, um mehr oder weniger wertvolle Beiträge zu veröffentlichen.

      Scheinbar geht es nicht ohne Wiederholung. Zensur gibt es hier nicht, aber Regeln. Deswegen die letzte Aufforderung, Dein an Tag gelegtes Verhalten zu überdenken. Wenn Du aber aus Deiner Ungeduld heraus zu Beleidigungen oder haltlosen Vorwürfen neigst, solltest Du Dir überlegen, ob Du wirklich weiter mitspielen möchtest. Ich möchte Dir dringend empfehlen Deine Beiträge zukünftig auf ihr Potential zu überprüfen, bevor Du sie abschickst.

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